„Alle fürs Klima“ – Demos heute im Kreis Unna – Sternfahrten mit großer Kundgebung in Dortmund

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Symbolbild Klimaschutz-Demo / Archiv RB

„Alle fürs Klima am 24. September!“

Am heutigen Freitag gehen im Kreis Unna, Dortmund, Hamm und ganz Deutschland wieder Aktivisten und Anhänger von „Fridays for Future“ auf die Straße. Der Zeitpunkt zwei Tage vor der Bundestagswahl ist natürlich bewusst gewählt.

In Unna beginnt der Klimastreik um 13.30 Uhr vor dem Rathaus. Von hier aus startet auch später eine Fahrraddemo nach Dortmund via Flughafen.

In Lünen beginnt gegen 12.15 Uhr eine Demo durch die Innenstadt, in Werne um 13.30 Uhr am Bahnhof – die Teilnehmer radeln über Lünen nach Dortmund. In Selm geht es um 15 Uhr an der Römerstraße los.

2600 Klimastreikende auf dem Hansaplatz erwartet:

Mit Verkehrsstörungen ist ab nachmittags in Dortmund zu rechnen. Unter dem Motto „Globaler Klimastreik am 24.9.“ wollen sich von 15 bis 20 Uhr rund 2600 Teilnehmer auf dem Hansaplatz versammeln. Sie reisen aus unterschiedlichen Stadtteilen und angrenzenden Städten an, auch mit dem Fahrrad.

„Aufgrund dessen kann es während der Versammlungen in der Dortmunder Innenstadt zu kurzzeitigen Verkehrsstörungen kommen“, kündigt die Polizei ein, „ebenso in Lünen. Dort planen die etwa 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Fahrradaufzuges unter dem gleichen Motto eine Versammlung in der Zeit von 12.15 bis 14 Uhr. Start- und Zielpunkt hier: Graf-Adolf-Straße, hinter dem Rathaus.“

Auch in der Hammer Innenstadt ist Klimastreik: Nach Versammlungsbeginn um 17 Uhr an der Pauluskirche ist ein Aufzug über die Münsterstraße bis zur Philip-Reis-Straße geplant. Mit Ende der dort stattfindenden Zwischenkundgebung wird die Versammlung über die Münsterstraße, Nordstraße und Sternstraße wieder zurück zum Marktplatz geführt.

Bis zum avisierten Versammlungsende gegen 20 Uhr ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen im Bereich der Innenstadt zu rechnen, kündigt die Polizei auch hier an. Die Polizei bemüht sich, die Störungen für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten.

In dem Aufruf von Fridays for Future heißt es:

Another world is possible – eine bessere Welt ist möglich, deswegen stehen wir #AlleFürsKlima! Als größte Jugendbewegung Deutschlands und unterstützt von diversen gesamtgesellschaftlichen Bündnissen sind wir uns dessen sicher. Deshalb gehen wir am 24. September auf die Straße.

Wir sind uns ebenso sicher: wenn dieses Jahr der Bundestag neu gewählt wird, entscheidet das über unser aller Zukunft. Nur, wenn in den nächsten vier Jahren konsequent gehandelt wird, können wir die dramatischen Folgen der Klimakrise noch eindämmen. Wir können, wir dürfen nicht mehr auf die leeren Versprechen und Lobbyinteressen windiger Politiker*innen hoffen. Wir können, wir dürfen nicht mehr warten. Wir werden nicht mehr warten. Wir streiken.

Im ganzen Land und auf der ganzen Welt gehen wir deshalb am 24. September auf die Straßen – für den Wandel, für Klimagerechtigkeit. Denn diese Wahl ist entscheidend. Denn die Gesellschaft steht hinter uns. Denn Klimagerechtigkeit wird das wahlentscheidende Thema. Denn wir sind hier und wir sind laut – wir stehen gemeinsam auf für eine gerechte und konsequente Klimapolitik.

In der letzten Sitzungswoche verabschiedete der Bundestag – zum zweiten Mal – ein völlig unzureichendes Klimagesetz und sich danach selbst in die Sommerpause. Das ist ein Desaster. Aber das Klima macht keine Sommerpause. Wir stehen deshalb solidarisch mit allen, die schon heute den Folgen der Klimakrise gegenüberstehen und streiken gemeinsam: am 24. September für einen sozial gerechten Wandel.

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