Lage in Kliniken „stabil“ – 5 % der Intensivfälle geimpft – Dortmund will mehr geimpfte Schüler

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Symbolbild Corona, Tests, Masken - c/o Rinke

In 8 Krankenhäusern im Kreis Unna werden Covid-Patienten behandelt, ihre Zahl ging am heutigen Mittwoch, 8. September, gegenüber Dienstag um 2 auf 18 zurück. Über 95 Prozent der Patienten mit schweren Coronaverläufen im Kreis haben keinen vollen Impfschutz, bilanzierte die Kreisverwaltung am vergangenen Freitag.

Auch in den Dortmunder Krankenhäusern sei die Situation „stabil“, berichtet die Stadt Dortmund in ihrem täglichen Corona-Update.

Diese „4. Welle“ sei „jünger“ als die vorangegangen drei, bilanziert der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Frank Renken.  Der Durchschnitt bei der Altersinzidenz sinke von 27 langsam auf 25 ab.

Zudem seien die Krankenhauszahlen nicht so stark angestiegen, wie der Inzidenzverlauf es hätte vermuten lassen.

Renken unterstreicht:

„Eindrücklich sind die Zahlen aus den Dortmunder Krankenhäusern. Auf den Normalstationen waren 15 Prozent der an Covid-19-Erkrankten geimpft und 85 Prozent nicht geimpft. Auf den Intensivstationen sind 5 Prozent geimpft und 95 Prozent ungeimpft.“

Stadtspitze fokussiert auf Kitas und Schulen

  An den Schulen liegt die Impfquote im Alter zwischen 12 und 17 Jahren bei 31,1 Prozent (9.723 Kinder und Jugendliche in der Altersklasse). Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) bekräftigt:

„Die Infektionen können wir am besten angehen, wenn die Impfquote unter Schülerinnen und Schülern steigt.“

In den Dortmunder Stadtteilen gestalte sich die Durchimpfungsquoten sehr unterschiedlich – wo es viele Impfungen gegeben habe, sei die Inzidenz deutlich geringer, so Gesundheitsamtsleiter Renken.

Um auf dieses dynamische Infektionsgeschehen in den Sozialräumen zu reagieren, werden bis zum Jahresende sogenannte Lolli-PCR-Tests an 26 ausgewählten Kitas und an zwei weiterführenden Schulen durchgeführt.

Welche Kitas und welche Schulen in welchem Stadtbezirk ausgewählt werden, so erläuterte Schuldezernentin Daniela Schneckenburger, wird in einem Monitoring von Jugendamt und Gesundheitsamt festgelegt. (Quelle: Stadt Dortmund)

Die heutige Entwicklung im Kreis Unna:

Heute sind der Gesundheitsbehörde 45 neue Fälle gemeldet worden, die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt bei 679.

Aktuell befinden sich 18 Patienten in stationärer Behandlung. 1.302 enge Kontaktpersonen im Kreis Unna sind in Quarantäne.

Der 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Robert Koch-Institut veröffentlicht. Er liegt aktuell bei 72,4 (Stand: 8. September 2021).

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