Gruppe junger Leute von aggressivem Trio durch ganz Dortmund verfolgt, belästigt und geprügelt

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Faust, Gewalt - Symbolbild, Quelle Rinke

Durchs gesamte Dortmunder Stadtgebiet verfolgte am Sonntag in den frühen Morgenstunden ein gewalttätiges Trio eine Gruppe junger Leute, belästigte sie und griff sie schließlich an.

Unter den Attackierten war ein 26-Jähriger aus Werne, der sich unmittelbar nach der Attacke zusammen mit einer 21-jährigen Bochumerin an die Dortmunder Bundespolizei wandte – welche wiederum die drei mutmaßlichen Angreifer kurz danach stellen.

Gegen 06:25 Uhr war es, als der junge Mann aus Werne zusammen mit seiner 21-jährigen Begleiterin auf der Bundespolizeiwache erschien und von drei hochaggressiven Männern berichtete.

Diese hatten die insgesamt 7-köpfige Gruppe, zu der der Werner und die 21-Jährige gehörten, zuvor durchs gesamte Stadtgebiet verfolgt und belästigt.

Bei ihrem Weg von der Rheinischen Straße über den Königswall in Richtung Hauptbahnhof seien sie von den Dreien zunächst verbal angegangen und provoziert worden, berichteten die beiden Zeugen.

Dann seien die Männer der Gruppe (26, 26, 27) unvermittelt von den drei Verfolgern von hinten attackiert worden, mit Faustschlägen gegen Kopf und Nacken und Tritten gegen den Körper. Einer der drei, ein 26-Jähriger aus Hamm, stürzte zu Boden, worauf die Gewalttäter in unterschiedliche Richtungen auseinanderstoben.

Dank guter Personenbeschreibung fanden Bundespolizisten die drei Tatverdächtigen kurz danach am Taxistand des Hauptbahnhofs vor. Sie nahmen sie zur Klärung des Vorfalls mit auf die Wache.

Die 21-Jährige Bochumerin identifizierte zwei der drei Männer zweifelsfrei – die Beschuldigten, drei Dortmunder im Alter von 21, 26 und 28 Jahren, schwiegen sich aus.

Alle drei waren volltrunken: Atemalkoholtests ergaben Werte von 1,1 Promille (bei dem Ältesten), 1,6 Promille (bei dem Jüngsten) und 1,5 Promille (bei dem 26-Jährigen).

Wie wir ergänzend auf Nachfrage bei der Bundespolizei erfuhren, handelt es sich bei den drei Männern um Deutsche ohne Migrationshintergrund, von denen keiner bis dato strafrechtlich in Erscheinung getreten war.

Das hat sich nun geändert, denn die Bundespolizei leitete gegen alle drei ein Strafverfahren wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung ein.

Quelle: Bundespolizei Dortmund

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