CDU Schwerte: Afghanische „Ortskräfte, bedrohte Frauen und Kinder vorrangig aufnehmen und als Schwerter Verantwortung zeigen”

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Symbolbild, Quelle pixabay

Die CDU Schwerte hat unserem Partnerportal MeinSchwerte eine Stellungnahme zur aktuellen Situation in Afghanistan zukommen lassen. Diese veröffentlichen wir hier im Wortlaut:

„Es ist nicht nur ein humanitärer Akt, wenn Ortskräfte, ihre Familien, bedrohte Frauen und Kinder aus Afghanistan evakuiert werden; es ist die Verantwortung unseres Landes den Menschen gegenüber, die uns gedient, geholfen und unterstützt haben.

Die Ortskräfte, aber auch die bedrohten Frauen haben unsere Werte vor Ort in Afghanistan verteidigt und durch ihren Einsatz für unser Land dazu beigetragen, dass eine Generation ohne den Einfluss der Taliban groß werden konnte. Es sollte für uns eine Selbstverständlichkeit darstellen, dass diejenigen, die sich schützend vor unsere Werte gestellt haben, nunmehr von uns geschützt, aufgenommen und integriert werden.

Wir konnten uns auf die Menschen verlassen und jetzt sollte uns verantwortungsvolles Handeln dahin führen, diese Menschen vor der möglichen Gewalt der Taliban zu schützen. Sie dürfen sich mit recht auf uns verlassen.

Dabei sollten wir darauf vertrauen dürfen, dass die Bundesregierung in den vergangenen Monaten Exit-Strategien entwickelt und Rückführungsmodalitäten geschaffen hat.

Wir sollten dabei darauf vertrauen dürfen, dass kein Satz wie „2015 darf sich nicht wiederholen“ den humanitären und verantwortungsvollen Umgang mit den Ortskräften und bedrohten Frauen vergiftet und Parallelen zieht wo es keine Parallelen gibt.

Wie der Städte- und Gemeindebund unterstützt die CDU Schwerte, dass Deutschland mehr Ortskräfte, mehr bedrohte Frauen und mehr Kindern eine neue Heimat bietet. Anständige Politik lebt von Verantwortung und dieser Verantwortung soll sich Deutschland, aber auch Schwerte in seinen Möglichkeiten stellen.

Insofern setzt sich die CDU Schwerte dafür ein, dass Schwerte, wenn dies erforderlich ist, afghanische Ortskräfte, bedrohte Frauen und Kinder vorrangig aufnimmt.

Humanität verbunden mit Verantwortung für die Menschen, die uns gedient, die Freiheit zu schützen gesucht und westliche Werte verteidigt haben, ist das, was uns dabei leitet.

Wir würden uns freuen, wenn wir als Schwerterinnen und Schwerter gemeinsam Verantwortung für diese Menschen übernehmen.“

1 KOMMENTAR

  1. Diese Menschen haben nicht unsere Werte verteidigt, sie haben für afghanische Verhältnisse allerbestens dotierte Jobs für uns gemacht. Da manche von ihnen jetzt durch die Taliban bedroht sind, sollten wird diesen, und NUR diesen, auch helfen. Angrenzend an Afghanistan gibt es mehrere Länder wo diese Leute in Frieden leben können, dahin sollten sie gebracht werden und mit ausreichen Finanzmitteln ausgestattet werden, das sie sich dort eine Existenz aufbauen können.

    Wir haben hier unser Soll schon mehrfach übererfüllt und müssen eher an Remigration der mittlerweile nicht mehr Schutzbedürftigen denken, denn die Probleme die diese verursachen (Kriminalität, Verknappung von Wohnraum, explodierende Sozialkosten etc) nehmen hier deutlich überhand. Jeder der schreit „Wir haben Platz“, verschließt die Augen vor diesen Problemen.

    Das gerade die CDU die SPD/Grünen/Linken hier noch in Forderungen überbieten und quasi links überholen wollen, sollte jedem Wahlberechtigten deutlich zu denken geben.

    Wahltag ist Zahltag.

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