Pfefferspray, Messer, Pistole – Kinder- und Jugendgruppe bewaffnet in Asseln unterwegs

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Messerangriff - Symbolbild, Quelle RB

Pfefferspray, Messer, eine Softair-Pistole. Jugendliche und Kinder in den Sommerferien bewaffnet unterwegs.

Diese Feststellung machte am Dienstag, 10. 8., die Dortmunder Polizei im östlichen Stadtteil Asseln. Dort gerieten nachmittags mehrere Jugendliche in Streit. Gegen 17.50 Uhr verletzte einer der etwa 15 Beteiligten in der Nähe einer Grundschule einen 17-Jährigen mit Pfefferspray.

Eine Personengruppe flüchtete anschließend zum Asselner Hellweg und stieg in eine Stadtbahn ein, die in Richtung Brackel fuhr.

Kurz darauf hielt die Polizei die Bahn kurz an. 8 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 14 Jahren hielten sich darin auf. Sie mussten aussteigen.

Die Polizei notiert weiter:

„Ein Jugendlicher versteckte Pfefferspray in seiner Unterhose. Zwei weitere führten Messer mit sich. Zusätzlich entdeckte das Streifenteam der Polizei eine Softair-Pistole.“

Die Polizei nahm die Personalien der jungen Verdächtigen auf, stellte die Waffen sicher und verständigte die Eltern. Die Ermittlungen zum Hintergrund des Streits dauern an.

Der Rettungsdienst versorgte den durch das Pfefferspray verletzten 17-Jährigen am Tatort.

Wie uns Polizeisprecher Peter Bandermann auf Nachfrage ergänzend mitteilte, konzentrieren sich die Ermittlungen auf einen 14-Jährigen mit niederländischer Staatsangehörigkeit, der den Angriff mit dem Pfefferspray gegen den 17-jährigen Deutschen ausführte.

„Die anderen aus der Gruppe werden als Zeugen geführt.“ Es sei eine gemischte Gruppe, Deutsche wie Nichtdeutsche darunter.

Bei den sichergestellten Messern handelt es sich laut Bandermann nicht um schlichte Taschenmesser, sondern um Butterfly-Messer. Ebenso wie die Softair-Pistole blieben die Messer in Verwahrung der Polizei. Dass Kinder derart ausstaffiert unterwegs seien, das gehe gar nicht, unterstreicht der Polizeisprecher.

2 KOMMENTARE

  1. Da werden die „Eltern“ vermutlich richtig sauer sein.
    Das geht nun gar nicht dass das Spielzeug ihrer Kinder einbehalten wurde.

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