Ab Herbst 2024 eintauchen ins Kamener Kombibad – Erhalt des Bads Heeren weiter Option

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Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW (2. v. re.), überreichte kürzlich in ihrer Heimatstadt Kamen den Bewilligungsbescheid für das neue Kombibad. (Foto: Stadt Kamen)

27 Mio. Gesamtkosten, Eröffnung voraussichtlich im Herbst 2024 – Kamens Kombibad geht an den Start.

Start frei für Kamens neues Kombibad: Aus den Händen von Landesministerin Ina Scharrenbach erhielt Bürgermeisterin Elke Kappen heute den Bescheid über die Förderung des neuen Kombibades in Höhe von 6 Millionen Euro durch das Land.

Für die Stadt Kamen ist die Unterstützung ein wesentlicher Baustein zur Umsetzung des mit 27,21 Millionen Euro veranschlagten Projektes: „Damit ist die Zukunft des Schwimmsports in Kamen gesichert“, freut sich die Bürgermeisterin.

„Der Rat der Stadt Kamen hatte zuvor im Jahr 2019 den Grundsatzbeschluss für den Neubau des Kombibades am Standort des jetzigen Freibades unter der Prämisse einer Förderung durch das Land bzw. der abschließenden Klärung der Finanzierung gefasst“, schildert Kämmerer Ralf Tost.

Für die Kamenerinnen und Kamener heißt das, dass sie vermutlich ab Herbst 2024 im neuen Bad ihre Bahnen ziehen können.

Für den Schwimm- und Schulsport in Kamen sei das neue Bad, das ein Frei- und Hallenbad an einem Standort miteinander kombiniert, von großer Bedeutung. So werde der Neubau den drohender Verlust von Bädern und Wasserflächen in Kamen wirkungsvoll ausgleichen.

„Die Kamenerinnen und Kamener dürfen sich auf ein Bad freuen, das allen Anforderungen an eine moderne Sport- und Freizeiteinrichtung gerecht wird“, berichtet GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl.

So ermögliche das Kombibad ein umfassendes Schwimmangebot – sei es für Sportvereine, die Schulen, den öffentlichen Schwimmbetrieb oder den Gesundheitssport.

Zudem werden beim Neubau die neuesten energetischen Standards berücksichtigt. „So können wir auch einen Beitrag zum Klimaschutz bzw. zur Anpassung an den Klimawandel leisten“, sagt Bürgermeisterin Kappen.

Der Erhalt des Schwimmangebotes in Heeren-Werve ist mit dem Projekt übrigens keineswegs vom Tisch: „Wir prüfen nach wie vor die Fördermöglichkeiten sowie mögliche Nutzungs- bzw. Trägerkonzepte für die Kleinschwimmhalle in Heeren-Werve.“

Für das Freibad Kamen-Mitte, an dessen Standort das Kombibad entsteht, endet durch die Entscheidung der Betrieb mit der diesjährigen Freibad-Saison.

Nach den Planungen der GSW soll im April kommenden Jahres mit dem Abriss begonnen werden. „Voraussichtlich im August möchten wir mit dem Rohbau beginnen“, schildert Baudrexl.

Ambitionierte Vielschwimmer dürfen sich auch nach der vorgesehenen Eröffnung im Herbst 2024 auf ein Alleinstellungsmerkmal freuen, mit dem das Freibad Kamen-Mitte seit Jahren punktet: Das 50-Meter-Sportbecken bleibt erhalten.

Das Städtebauförderungsprogramm ist für die Stadt Kamen ein wichtiges Instrument, um Stadtentwicklungsmaßnahmen gezielt umsetzen zu können. „Wir haben mit Hilfe des Programms bereits viele prägende Maßnahmen umsetzen können“, sagt der erste Beigeordnete Dr. Uwe Liedtke – angefangen von der Wohnumfeldverbesserung in der Kamener Innenstadt, dem Sesekepark, dem Umbau des Willy-Brandt-Platzes bis hin zu den Maßnahmen im Ortsteil Heeren-Werve (Umgestaltung der Ortsmitte, Luisenpark, Stadtteilmanagement). Auch am Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte hat sich Kamen beteiligt. „Kamen soll für Bürgerinnen und Bürger lebens- und liebenswert bleiben. Dafür werden die Fördermittel zielgerichtet eingesetzt“, berichtet Dr. Liedtke. Mit dem Kombibad wird das nicht anders sein, sind sich die Beteiligten sicher.

Für Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, ist die Förderung moderner Sportstätten aus dem „Investitionspakt Sportstätten“ ein wichtiger Bestandteil des Städtebauförderungsprogramms, aus dem die Stadt Kamen den Zuschuss erhält: „Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat in den letzten vier Jahren für insgesamt 42 Schwimmbäder eine Gesamtförderung von rund 68,8 Millionen Euro ausgesprochen. Schwimmen hält gesund und Schwimmen zu können, gehört zu den lebenswichtigen Fähigkeiten. Daher unterstützen wir Investitionen in Schwimmbäder im besonderen Maße – so auch in Kamen“, sagt die Ministerin. Insgesamt werden in diesem Jahr aus dem Städtebauförderungsprogramm landesweit 294 Projekte mit 368 Millionen Euro gefördert. Hiervon können sich 60 Kommunen über ein Fördervolumen von knapp 33 Millionen Euro aus dem „Investitionspakt Sportstätten“ freuen.

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