Ende der kostenlosen Schnelltests nach der Wahl?

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Hinweisplakat zum Testzentrum auf dem Breitenbachgelände in Unna, Hellweg. (Foto: S. Rinke / RB)

Die Impfbereitschaft stockt, auch wenn zum Beispiel der Kreis Unna mit dem Zuspruch zu seinen mobilen Impfangeboten recht zufrieden ist. Wir berichteten darüber und über die weiteren Termine im August.

Heute, am 5. August, steht der Impfbus wieder in Unna auf dem Alten Markt.

Doch weiterhin geht es landesweit zu langsam voran, klagt die Politik, und die Sorge vor der „vierten Welle“ bestimmt zunehmend die politischen Schlagzeilen.

Am Dienstag machte das Bundesgesundheitsministerium einen Vorschlag: Konkret Mitte Oktober soll Schluss mit den kostenlosen Corona-Schnelltests sein.

Da mittlerweile allen Bürgern ein unmittelbares Impfangebot gemacht werden könne, sei eine dauerhafte Kostenübernahme durch den Steuerzahler nicht mehr angezeigt. So steht es in einem Bericht des Ministeriums zum weiteren Vorgehen im Herbst und Winter, aus dem seit Dienstag verschiedene überregionale Medien zitieren.

Der Bund übernimmt seit März die Kosten für mindestens einen Schnelltest pro Woche und Person.

Im Kreis Unna haben ebenso wie im anderen Kreisen und Städten viele Teststellen ihre Öffnungszeiten eingeschränkt oder schon wieder ganz geschlossen, so zum Beispiel die Teststelle bei der AWO Hemmerde (wir berichteten).

Negative Testnachweise werden je nach Inzidenzstufe zum Beispiel für den Besuch kultureller Veranstaltungen, Freizeitstätten oder Restaurants verlangt.

Im Kreis Unna gelten ab heute wieder die strengeren Regeln der Inzidenzstufe 1 statt 0. Wir haben sie HIER zusammengefasst.

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