Brutaler Überfall in Heessener Wohnung: Tatverdächtiger sitzt in U-Haft

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Messerangriff - Symbolbild, c/o Rinke

In seinem eigenen Haus im Hammer Stadtteil Heessen wurde am Dienstag, 20. Juli, ein 64-jähriger Mann von einem Räuber brutal überfallen. Wir berichteten.

Heute, 10 Tage später, meldet die Hammer Polizei schnellen Erfolg: Der mutmaßliche Täter wurde nach umfangreichen Ermittlungen gefasst.

„Es handelt sich um einen 33-jährigen Mann aus Hamm. Der Räuber sitzt nun in Untersuchungshaft, die weiteren Ermittlungen dauern an“, teilt die Polizei in ihrer kurzen Mitteilung vom heutigen Vormittag mit.

Weitere Auskünfte zu dem Verhafteten, bedauerte eine Sprecherin der Hammer Polizei auf unsere Anfrage, könne man mit Hinblick auf die laufenden Ermittlungen nicht herausgeben. So bleibt bisher auch offen, ob der 33-Jährige bereits zuvor als Straftäter bekannt war oder ob er möglicherweise Mittäter hatte.

Der 64-Jährige wurde vormittags in seiner Doppelhaushälfte Am Hämmschen Opfer des Räubers. Gegen 9.35 Uhr klingelte ein unbekannter Mann an der Haustür und verschaffte sich, nachdem ihm geöffnet worden war, unter einem Vorwand Zutritt in das Haus.

Hier zog er ein Küchenmesser, verlangte Bargeld und wollte den Hausbesitzer mit Kabelbindern fesseln. Dagegen konnte sich der 64-Jährige zur Wehr setzen. Nach einer körperlichen Auseinandersetzung gelang es dem Opfer, sich in einem Zimmer einzuschließen.

Der Täter flüchtete daraufhin mit einem goldfarbenen Huawei-Smartphone als Beute aus dem Haus in unbekannte Richtung.

Der 64-Jährige wurde bei der Tat verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Der nun gefasste Verdächtige wurde beschriebgen als etwa 40 Jahre alt, vermutlich deutscher Herkunft, 1,80 bis 1,85 Meter groß, helle, kurze Haare, trug eine medizinische OP-Maske und eine hellgraue Schlägermütze.

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