Neue Stelle für „Radverkehrsplanung“ bei der Stadt Unna // Radwege an zwei Landesstraßen im Kreis in Aussicht

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Symbolbild Radfahren - c/o Rinke

Radfahren ist „in“ – auch aufgrund von Corona. „Doch Radfahrer sind längst nicht überall sicher unterwegs“, stellt die Kreis-CDU fest.

Als gefährlich macht sie insbesondere Landesstraßen ohne Radwege aus, weil der Kraftverkehr dort bis zu 100 Stundenkilometer schnell unterwegs sein darf (und nicht selten noch schneller unterwegs ist).

Aktuell ist jedoch gerade einmal jede zweite Landesstraße in NRW mit Radwegen ausgestattet. „Da besteht auch im Kreis Unna noch Nachholbedarf“, stellt Marco Morten Pufke, Vorsitzender des CDU Kreisverbandes, fest. „Deshalb freue ich mich, dass wir Regionalverband Ruhr zwei Radwege im Kreis Unna auf 2. und 3. Position der Prioritätenliste gesetzt haben.“

  • Es handelt sich um die L 810 von Werne nach Selm-Cappenberg, Abschnitt zwischen Selmer Landstraße und Kreisgrenze,
  • und um die L 663 von Kamen nach Heeren-Werve zwischen Schäferstraße und Derner Straße.
  • Zudem ist laut Pufke auch ein Radweg an der L 664 in Bergkamen-Weddinghofen bereits in einer höheren Planungsstufe.

Stadt Unna schafft neue Vollzeitstelle für Radwegeplanung:

Eine zusätzliche Vollzeitsstelle für Radverkehrsplanung wird laut Ratsbeschluss vom Donnerstagabend (2. Juli) bei der Stadt Unna geschaffen. Den Antrag stellten erfolgreich die Grünen, es gab keine Gegenstimme.

„Eine Mobilitätswende kann für Unna nur gelingen, wenn auch entsprechende Möglichkeiten zur umweltfreundlichen Fortbewegung gegeben sind“, begründet die B90/Die Grünen-Fraktion ihren Antrag. „Die Schaffung eines sicheren Verkehrsnetzes, das die unterschiedlichen Orte der Stadt effizient miteinander verbindet, ist daher unerlässlich.

Die Nutzung des Radwegenetzes soll für alle Altersgruppen möglich sein, ohne dass die verschiedenen Verkehrsarten gegenseitig in Konflikt treten.

Da es in Unna noch viele Bereiche gibt, wo Radwege gänzlich fehlen oder nur teilweise vorhanden sind, braucht es entsprechende planerische Leistungen und Fachkompetenz, um diese Lücken im Verbund zu schließen. Damit dies mit der gebotenen Geschwindigkeit umgesetzt werden kann, beantragt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Schaffung einer solchen Stelle.“

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