Zwei Tote, fünf teils schwer Verletzte – So kam es zu dem tragischen Unfall auf der A2

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Rettungshubschrauber Christoph 8 im Einsatz - Archivbild (RB)

Zwei Menschen starben, fünf weitere wurden teils schwer verletzt.

Nach dem schweren Unfall am Freitagnachmittag, 25. Juni, auf der A2 am Kreuz Dortmund-West teilt die Dortmunder Polizei am heutigen Sonntag mit, was nach den jetzt vorliegenden Untersuchungen zu dem Unglück geführt hat.

Demnach fuhr ein 35-Jähriger aus Kamp-Lintfort gegen 15.40 Uhr mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen der A2 in Richtung Oberhausen. Kurz hinter dem Kreuz Dortmund-Nordwest geriet er aus bislang ungeklärter Ursache offenbar auf den mittleren Fahrstreifen.

Ein dort fahrender 59-Jähriger aus Herten konnte nicht mehr ausweichen und prallte mit seinem Range Rover seitlich gegen den Auflieger des Gespanns.

Der Sattelzugfahrer verlor daraufhin die Kontrolle über sein schweres Gefährt, dieses durchbrach die Mittelschutzplanke und geriet auf die Gegenfahrbahn.

Dort fuhr auf der linken Spur gerade ein 34-Jähriger aus Kevelaer. Er konnte nicht mehr ausweichen und prallte mit seinem Mitsubishi frontal gegen den Sattelzug.

Das Auto schleuderte herum und kollidierte mit dem VW einer Familie aus Oberhausen, der gerade auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war.

Für die beiden Pkw-Fahrer endete der Unfall tödlich. Sowohl der 34-jährige Mitsubishifahrer als auch der 55-jährige VW-Fahrer aus Oberhausen starben noch an der Unfallstelle.

Schwere Verletzungen erlitten eine 49-jährige Frau, ein 17-jähriger Jugendlicher und ein 13-jähriges Mädchen in dem Oberhausener VW.

Der Sattelzugfahrer und der 59-Jährige, der mit seinem SUV gegen den Lkw geprallt war, trugen leichtere Verletzungen davon.

Rettungswagen brachten die Verletzten in Krankenhäuser. Zwei Rettungshubschrauber waren zudem in den Einsatz eingebunden und an der Unfallstelle gelandet.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Autobahn in beide Fahrtrichtungen teils komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde im weiteren Verlauf über die Parallelfahrbahnen geleitet. In Richtung Oberhausen konnten gegen 23.10 Uhr zwei Fahrstreifen freigegeben werden. Gegen 1.40 Uhr waren zwei Fahrstreifen in Richtung Hannover wieder frei. Der polizeiliche Einsatz dauerte bis in die Morgenstunden.

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