Inzidenz einstellig – und Wasser marsch in Unna

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Tauben am Eselsbrunnen auf dem Alten Markt. /Foto RB

Wenn alle Brünnlein fließen, dann ist Unna endlich nicht mehr davon ausgenommen.

Die Kreisstadt hat die längste Zeit auf dem Trockenen gesessen, so kommt am heutigen Freitag (18. 6.) die frohe Kunde aus dem Rathaus. Zugleich ist das Infektionsgeschehen auf einem hocherfreulichen Tiefpunkt angekommen.

Schon heute sprudelte der Rathausbrunnen wieder, die übrigen Brunnen in der Innenstadt werden laut Stadtsprecher Christoph Ueberfeld in den nächsten Tagen eingeschaltet.

Wieso erst jetzt (bzw. wieso „ausgerechnet“ jetzt): Zum heutigen 18. Juni endet die vom Land NRW ausgerufene „epidemische Lage von landesweiter Tragweite“. Was das bedeutet, erklären wir HIER.

Da diese bis dato noch offiziell bestand, hatte Bürgermeister Dirk Wigant im Einvernehmen mit dem Rat (außer WfU) trotz rapide gesunkener Inzidenzen und weitreichenden Öffnungen angeordnet: Kein Wasser in die Brunnen. Das erfrischende Nass könne zu „unerwünschten Ansammlungen“ führen.

Diese sah man allerdings seit Beginn des sommerlichen Wetters vor allem in den trockenen Brunnen, auf dem Rathausplatz und vor allem auf dem Alten Markt.

Dass das Ende der von der Stadt verordneten Trockenzeit in der Eselsstadt pünktlich auf den ersten Tag mit einstelliger Inzidenz fält, ist übrigens Zufall: Mit 8,4 Neuinfektionen in 7 Tagen pro 100.000 Einwohnern gab es in der letzten Woche weniger als einen neuen Fall pro kreiseigener Kommune.

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