Idee des Jugendrats: Corona-Beutel für Unnas Jugendliche

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Im Bild (v. li.) Ben Funke (Jugendrat), Birgit Blume-Jordan (Kinder- und Jugendbüro), Julia Schmidt, Kyra Simos, Bürgermeister Dirk Wigant und Julian Hesse. - Foto: Stadt Unna

„Die immer noch andauernde Corona-Pandemie fordert extrem viel von Kindern und Jugendlichen“, erkennt die Stadt Unna an. „Der Verzicht auf die Schule, wenige bis gar keine sozialen Kontakte, aber auch der Verzicht auf Freizeitangebote, das alles sorgt für Frust und Kummer.“

Der Jugendrat der Kreisstadthatte deshalb die Idee, als kleines Trostpflaster die Corona-Beutel an Jugendliche zu verteilen. Um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, sollten die Beutel an einem Stand in der Innenstadt verteilt werden. Dies ist aber aufgrund der Corona-Pandemie aktuell nicht möglich.

In den Beuteln enthalten sind eine Mund- und Nasenbedeckung, Handdesinfektionstuch, Trockenseife, Vitamin C, Taschentücher, Traubenzucker sowie Wohlfühltipps in Zeiten der Pandemie. Plus Adressen und Telefonnummern bei Fragen, Problemen und sonstigen Anliegen.

Denn die Idee des Jugendrates war, mit den Beuteln samt ihres Inhaltes eventuelle Informationsdefizite zum Thema Corona zu beheben.

Rund 200 dieser Beutel hat der Jugendrat anfertigen lassen. Sie sind ab sofort beim Kinder- und Jugendbüro der Stadt Unna erhältlich.

Bürgermeister Dirk Wigant freute sich über das Engagement der Jugendlichen. „Mit dem Jugendrat hat Unna ein Gremium, in sich dem Jugendliche in der Stadt politisch beteiligen können. Zudem lernen sie auch demokratische Prozesse kennen.“

Dass der Jugendrat durchaus auch Einfluss auf das Leben in der Stadt nehme, habe jüngst das Beispiel der neuen Calesthenics-Anlage in Königsborn gezeigt. „Dieses Projekt hat der Jugendrat entscheidend mit vorangetrieben“, lobte Wigant das Engagement der Jugendlichen.

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