JuLis gegen weitere Bevormundungen: „Niemand MUSS sich in einen Biergarten setzen“ – Sorge um junge Generation

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Biergarten, Quelle Pixabay

„Niemand wird gezwungen, sich in einen Biergarten zu setzen. Wer Angst vor einer Infektion im Freien hat, kann auch einfach zu Hause bleiben.“

Die Jungliberalen (JuLis) loben im Rückblick auf den digitalen Landesparteitag der FDP NRW die „klare Haltung der FDP-Fraktion in der Coronakrise“ und kritisieren den Fokus von Ministerpräsident Armin Laschet in den letzten Wochen:

„Während Armin Laschet seinen Kurs an seine Kanzlerkandidatur anlegte, war es die FDP, die durchgehend eine stringente Corona-Politik einforderte.“

„Die Sorge vor Infektionen in der Außengastronomie ist nicht nur unnötig, sie ist nach 14 Monaten Pandemie auch ein Zeichen des Bevormundenden, kreativlosen und überforderten Staates. Niemand wird gezwungen, sich in einen Biergarten zu setzen. Wer Angst vor einer Infektion im Freien hat, kann auch einfach zu Hause bleiben.“

Für die FDP müsse die Devise lauten: Hygienekonzepte sind pauschalen Verboten grundsätzlich vorzuziehen. „Eigenverantwortung anstatt Bevormundung.“

Zu aktuell diskutierten möglichen Koalitionsoptionen nach der Landtagswahl 2022:

„Wer sich … gerade die im Vergleich zu den Bundes-Grünen sehr linksorientierten Grünen in NRW ansieht, wird merken, wie unrealistisch eine Ampel-Koalition in NRW nach aktuellen Gesichtspunkten ist.“

Mit Sorge beobachtetet JuLi-Landesvorsitzender Alexander Steffen (28) die Rolle der jungen Generation in der Coronakrise:

„Wenn in Deutschland alleine im Jahr 2020 220.000 Kinder die Schule ohne Abschluss abbrechen und jedes Dritte Kind psychische Auffälligkeiten aufgrund der Krise erleidet, zeigt dies symbolisch die Krisensituation für die junge Generation. Seien wir doch ehrlich, die Pflicht, dass die Kinder lernen, liegt jetzt wieder bei den Eltern. Jede Woche zusätzlicher Distanzunterricht verschlechtert die Bildungsgerechtigkeit in unserem Land massiv.“

Aus diesem Grund unterstützen die Jungen Liberalen NRW trotz Gegenwind den Kurs von Bildungsministerin Yvonne Gebauer und plädieren für möglichst viel Präsenzunterricht mit Hygienekonzepten und Teststrategien.

2 KOMMENTARE

  1. Ganz tolle Ideen
    Freitags im Biergarten und Montags, bei der Arbeit ,alle die zu Hause geblieben sind anstecken.
    Bei so viel Eigenverantwortung können die ja dann ihre Krankenhausrechnung selber zahlen.

    • Oliver, wie kommen Sie zu der Unterstellung, dass Ansteckungen an der frischen Luft nach vorangegangenem Selbsttest erfolgen? Bitte belegen Sie das mit einer seriösen Quelle. Sonst bleibt hier reiner Populismus stehen.

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