Nächster schwerer A1-Unfall, diesmal im Kreuz Unna: Vollsperrung – 2 Schwer-, 2 Leichtverletzte

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Rettungshubschrauber Christoph 8 / Foto Chr. Klanke

Der dritte schwere Unfall auf der A1 bei Kamen in weniger als 24 Stunden ist passiert. Die Polizei meldet eine Vollsperrung in Richtung Bremen.

+++ UPDATE 17.15 Uhr:

Im Autobahnkreuz Dortmund-Unna war nach ersten Erkenntnissen ein Lkw auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs und wollte auf den rechten wechseln. Dabei übersah der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache, dass sich der Verkehr dort staute, und prallte auf einen am Stauende befindlichen Lkw auf. Durch den Aufprall wurde das auffahrende Fahrzeug nach rechts abgewiesen und durchbrach dort die Leitplanke. In der Böschung kam er zum Stehen.

Der Fahrer eines Klein-Lkw mit Anhänger bemerkte den Unfall und wollte noch vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen ausweichen. Dabei prallte das Gespann gegen ein Auto, das gerade dort fuhr.

Bei dem Unfall wurden vier Menschen verletzt: der Fahrer des ersten Lkw und die Beifahrerin im Auto schwer, der Fahrer des Gespanns und der Autofahrer leicht. Die Schwerverletzten wurden mit Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser gebracht, die Leichtverletzten mit Rettungswagen.

Die A 1 ist in Fahrtrichtung Bremen weiterhin ab dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. Für die Bergung des in die Böschung geratenen Lkw ist ein Kran nötig.

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Kurz hinter dem Kreuz Dortmund/Unna prallten heute (27. 4.) gegen 13.35 Uhr mehrere Fahrzeuge zusammen. In der Erstmeldung der Polizei von 14.30 Uhr ist von mindestens zwei Lkw und einem Pkw die Rede.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden bei dem Unfall drei Menschen schwer und ein weiterer Verkehrsteilnehmer leicht verletzt. Rettungshubschrauber befinden sich am Unfallort.

Die Autobahn ist bis auf unbestimmte Zeit gesperrt.

Ortskündige Autofahrer werden gebeten, die Unfallstelle großräumig zu umfahren.

Schon gestern hatte es auf der A1 bei Kamen in beiden Richtungen heftig gekracht – bei dem zweiten der beiden Unfälle am frühen Nachmittag hatte ein 24-jähriger Lkw-Fahrer aus Mainz so schwere Verletzungen erlitten, dass er noch am selben Tag verstarb.

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