Lockdown-Ende in den Niederlanden – „Bleiben Sie zu Hause!“

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Symbolfoto Niederlande - Hollandmarkt in der Marina Rünthe im Sommer 2018. - Foto RB

Während in Deutschland die Bundesnotbremse greift, endet im kleinen Nachbarland morgen (28. April) der Lockdown. „Bitte reisen Sie NICHT dorthin!“

Diesen dringlichen Appell richtet NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) an die Bundesbürger, zusammen mit dem niederländischen Minister für Justiz und Sicherheit, Ferdinand Grapperhaus.

Deutschland stuft die Niederlande wegen der hohen Coronazahlen seit rund 3 Wochen als Hochinzidenzgebiet ein. Wer aus dem Nachbarland einreist, muss einen negativen Coronatest vorweisen. Am Mittwoch dürfen in den Niederlanden unter Auflagen die Geschäfte sowie zeitlich eingeschränkt die Terrassen der Cafés wieder öffnen

„Vermeiden Sie unnötige Reisen und kommen Sie erst in besseren Zeiten wieder in die Niederlande. Jetzt ist nicht die Zeit für Geselligkeit, für Freundschaftsbesuche oder zum Einkaufen auf der anderen Seite der Grenze“,

bittet Justizminister Grapperhaus. „In besseren Zeiten sind Sie wieder willkommen. Aber zurzeit helfen Sie uns dadurch, dass Sie in Ihrem eigenen Land bleiben.“

 
Herbert Reul erklärt: „Das gute Wetter darf uns nicht dazu verleiten, alle Vorsicht über Bord zu werfen. (Anm. d. Red.: mit dem guten Wetter soll es ohnehin am Donnerstag schon wieder vorbei sein.) Daher bitte ich vor allem die Bürgerinnen und Bürger in den Grenzregionen:

Innenminister Herbert Reul – Foto Land NRW/Sondermann

Bleiben Sie zu Hause! Ich weiß, es fällt schwer, aber ein bisschen müssen wir noch durchhalten.

Normalerweise leben wir ein offenes, grenzenloses Europa. Doch das Coronavirus lebt von der Mobilität und von Begegnungen. Wenn wir jetzt nachlassen, würden wir all unsere bisherigen Anstrengungen zunichte machen.“

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