Brustkrebs-Versorgung am CKU ausgezeichnet

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(v.l.): Kommissarische Chefärztin Dr. Cristin Kühn, Breast-Care-Nurse Barbara Liß und die Leiterin des Qualitätsmanagements, Dr. Katja Frye-Breitfeld. (Foto CKU Mitte)

Neue, insbesondere digitale Wege gibt es derzeit viele. So fand das Re-Zertifizierungsaudit des Brustzentrums Unna-Lünen jetzt vollständig als sogenanntes „Remote-Audit“ online statt.

Aber unverändert, ganz persönlich, fachlich absolut hochwertig und direkt vor Ort läuft die Behandlung von Patientinnen mit Brustkrebs im Christlichen Klinikum Unna. Das bestätigt die gerade erfolgreich absolvierte Re-Zertifizierung durch die Zertifizierungsstelle der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKzert).

Ein großes Team von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insbesondere aus der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie des Qualitätsmanagements sind an diesem Erfolg beteiligt. „Das wichtigste für uns ist: Diese Arbeit kommt unmittelbar den Patientinnen zugute“, betont die kommissarische Chefärztin Dr. Cristin Kühn.

Denn die große Erfahrung, die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Bereiche sowie die gute Ausstattung, Struktur und Prozesse sind das, was in der Behandlung direkt wirksam wird. „Besonders freut uns natürlich auch, dass die Auditoren als besondere Stärke des Brustzentrums das überaus motivierte Team am Standort Unna lobten“, so Dr. Kühn.

Diesem Urteil vorausgegangen war eine zweitägige Online-Konferenz, die an den Standorten Unna und Lünen durch Auditoren der Zertifizierungsstelle der Ärztekammer Westfalen-Lippe ÄKZert durchgeführt wurde. Insbesondere wurden die Abteilung für Gynäkologie/Senologie und das Qualitätsmanagement unter Leitung von Dr. Katja Frye-Breitfeld befragt sowie deren Dokumentation gesichtet, aber auch einzelne Kooperationspartner des Zentrums wie Radiologie, Nuklearmedizin, Onkologie und Psychoonkologie interviewt.

Das Brustzentrum Unna-Lünen ist für Krebspatientinnen in der Region bereits seit vielen Jahren eine wichtige Institution. Die Erst-Zertifizierung fand bereits im Dezember 2006 statt. Seitdem wird jährlich die Qualität extern überprüft, alle drei Jahre dann so umfangreich wie jetzt erneut durch die Re-Zertifizierung.

Behandelt wurden im Jahr 2020 allein 184 Frauen im Christlichen Klinikum Unna mit der Erstdiagnose Mamma-Karzinom. Ergänzt man diese Zahlen um Nachsorge-Untersuchungen und die Behandlung von Frauen mit Rezidiven (Wieder-Auftreten der Erkrankung) sind es jährlich geschätzt ca. 350 Frauen, die begleitet werden. Dabei gilt immer die Vorgabe, auf dem neuesten Stand, entsprechend der jährlich aktualisierten nationalen Leitlinien, Angebot aktueller Studienteilnahme usw. zu behandeln.

Quelle: Pressemitteilung CKU Mitte

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