9300 AstraZeneca-Dosen für 60- bis 79-Jährige im Kreis – Impfzentrum und Kommunen verimpfen sie

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Impfstoff - Symbolbild, Quelle Pixabay

450.000 zusätzliche Impfdosen von AstraZeneca stellt das Land wie berichtet kurzfristig zur Verfügung – 9300 Dosen gehen in den Kreis Unna.

„Mit dem Impfstoff sollen nun möglichst schnell Menschen zwischen 60 und 79 Jahren vor Corona geschützt werden“, teilte die Kreisverwaltung am frühen Donnerstagabend mit, 1. April.

Um die Mammutaufgabe zu stemmen und innerhalb kürzester Zeit 5.100 zusätzliche AstraZeneca-Dosen verimpfen zu können, wurde im Impfzentrum Unna eine zusätzliche Impfstraße errichtet.

Wie berichtet, lässt das Land NRW das Vakzin aufgrund der festgestellten Nebenwirkungen nicht mehr an Jüngere unter 60 Jahren verimpfen. HIER informiert die Bundesregierung darüber.
 
Über 60-Jährige aus dem Kreisgebiet, die sich mit dem AstraZeneca-Impfstoff schützen lassen wollen, können ab Karsamstag, 3. April, einen Termin für eine Impfung vereinbaren. Landrat Mario Löhr erklärt dazu:

„Nachdem gestern Nachmittag die Nachricht vom Land kam, haben wir gemeinsam mit den Städten und Gemeinden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den wertvollen Impfstoff so schnell wie möglich zu nutzen. Wir danken allen Beteiligten, die die Impfungen so schnell und unkompliziert möglich machen.“

Konkret heißt das: Der Kreis Unna fährt zweigleisig.

Der mit rund 5.100 Impfdosen größere Teil wird im Impfzentrum Unna verimpft. Die weiteren rund 4.200 Dosen werden an die Städte und Gemeinden verteilt, damit viele Über-60-Jährige ein wohnortnahes Impfangebot erhalten. 


Termine im Impfzentrum

Die Terminvergabe für das Impfzentrum Unna läuft über die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Über-60-Jährige können ab Samstag, 3. April, um 9 Uhr bis Montag, 5. April, um 22 Uhr Termine machen – entweder online (www.116117.de) oder unter der Telefonnummer 0800 116 117 02. Sobald alle verfügbaren Termine für den Kreis Unna vergeben sind, wird die Terminvergabe für die Personengruppe der Über-60-Jährigen eingestellt.

HIER berichten wir über die Impfungen der 79-Jährigen und der Vorerkrankten
 
 
Aktion in den Kommunen

Die weiteren 4.200 Impfdosen, die in die Fläche gehen, werden die Städte und Gemeinden in Eigenregie verimpfen lassen. Weil die Vorgehensweise unterschiedlich ist, werden alle Interessierten gebeten, sich in den kommenden Tagen auf den Internetseiten der Städte und Gemeinden und in den örtlichen Medien zu informieren.
 
„Wir sind den Städten und Gemeinden für die schnelle und unbürokratische Hilfe genauso dankbar wie der Kassenärztlichen Vereinigung“, unterstreicht Kreis-Gesundheitsdezernent Uwe Hasche. „Der ärztliche Leiter für das Impfzentrum, Theodor Spanke, hat uns ebenfalls die volle Unterstützung zugesagt.“ Das medizinische Personal für die Impfungen wird durch die KVWL gestellt.
 
Klar sein muss allerdings: Im Kreis Unna leben mehr als 80.000 Menschen zwischen 60 und 79 Jahren (Quelle: Landesbetrieb Information und Technik). Das bedeutet, dass mit den 9.300 Dosen nur ein kleiner Teil eine Erstimpfung erhalten kann.

Quelle: Kreis Unna

5 KOMMENTARE

  1. Ich kann das nicht verstehen. Wie kann man weiterhin dieses Zeug spritzen? Und auch wenn überall die Impfpropaganda läuft, wie kann sich jemand dieses Zeug spritzen lassen? Ich sehe auf der einen Seite den Staat, Ärzte, Presse, Kirche, egal, wer auch immer in diesem Land was zu sagen hat oder denkt er hätte was zu sagen, die diesen Impfstoff ohne Skrupel und Bedenken weiterspritzen oder empfehlen und auf der anderen Seite „das Volk“, das sich auch noch gerne mit diesem Zeug impfen lässt. Ich möchte daran erinnern, dass weder staatliche Stellen noch die Presse erwähnen, dass durch diesen Impfstoff nicht nur Thrombosen im Gehirn, sondern auch Thrombosen in anderen Bereichen des Körpers, z.B. Lungenembolien und Schlaganfälle verursacht werden. Diese Fälle werden einfach nicht mitgezählt. Und wie mitleidlos und grausam werden die Toten vergessen gemacht. Diese Gestorbenen und schwerst Erkrankten haben auch Angehörige, eine Familie, Kinder, Eltern, Geschwister. Welche Schicksale stehen hinter all diesen Fällen. Nein, es sind ja nur „Rückschläge für die Impfkampagne“. So hört man es überall. Wie grausam ist dieses Land und seine Bewohner geworden, die all dem ohne Interesse und ohne Gefühl zuschauen.

    • Sie haben aber schon berücksichtigt, dass es um ein Impf“angebot“ geht, Peter? Und jeder erwachsene mündige Bürger wird sich, wenn er auf sich und seine Gesundheit achtet, zu informieren und die Risiken gegeneinander abzuwiegen wissen. Sie zeichnen hier immer öfter ein Bild eines Bürgers, der rund um die Uhr betreutes Denken benötigt.

      • Wie kann man meinen Kommentar so missverstehen? Absicht? Und schön, wie man überhaupt nicht auf das eingeht was ich eigentlich schreibe. Wenn hier jemand betreutes Denken aktiv betreibt, dann seid doch ihr das. Ihr unterscheidet euch nicht mehr viel von der Mainstreampresse. Eure einseitige Berichterstattung über Corona ist nur noch erbärmlich. Auch für die Impfung habt ihr schön die Werbetrommel gerührt. Wer sich woanders informiert hat, der wusste dass diese Impfung gefährlich und nicht sicher ist. Kein Wort davon bei euch. Keine kritische Berichterstattung über Corona oder auch mal eine andere Stimme. Bei euch und der anderen Mainstreampresse wird der Bürger nicht informiert. Ich würde mich freuen, wenn der Bürger sich umfassend informieren würde. Aber bei euch und der anderen Qualitätspresse ist das nicht möglich. Vielleicht, in einer stillen Minute, denkt ihr mal drüber nach dass viele Leute euch geglaubt haben, dass diese Impfung sicher ist. Und dass manche von diesen Menschen jetzt nicht mehr leben.

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