„Aussprache“ eskaliert: Schuss mit Luftgewehr auf Mann aus Selm – Sprung auf Motorhaube

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Symbolbild Pixabay

Ein bereits länger schwelender Streit zwischen zwei Männern aus Selm und Dortmund ist am Sonntagabend (21. Februar) in einem Gewerbegebiet im Dortmunder Osten eskaliert. Der Dortmunder schoss mit einem Luftgewehr auf seinen Kontrahenten und versuchte ihn anschließend offenbar zu überfahren.

Als sich die Männer gegen 18 Uhr trafen, waren Beleidigungen und Bedrohungen vorausgegangen, die, so formuliert Polizeisprecherin Kristina Purschke, „offensichtlich der Aussprache bedurften“.

Am vereinbarten Treffpunkt ließ der 26-jährige Dortmunder unvermittelt einen weiteren Schwall Beleidigungen los. Der 25-Jährige aus Selm ging daraufhin zielstrebig auf den Kontrahenten zu – um ihn zu schlagen, wie er später frei heraus zugab.

Bevor jedoch die Fäuste sprechen konnten, ging der 26-Jährige zum Kofferraum seines Fahrzeugs, holte ein mutmaßliches Luftgewehr heraus, zielte auf den Selmer und drückte ab.

Der Schuss verfehlte den Mann aus dem Kreis Unna.

Der Schütze stieg anschließend in sein Auto – und fuhr schnurstracks auf seinen Kontrahenten zu: Mit einem beherzten Sprung auf die Motorhaube und anschließendem Absprung konnte der 25-Jährige offenbar Schlimmeres verhindern und blieb unverletzt.

Der 26-Jährige raste sodann auf die 21-jährige Begleiterin des Selmers zu (auch sie konnte durch einen Sprung zur Seite einen Zusammenstoß verhindern), krachte in einer Parkplatzzufahrt noch gegen einen geparkten Pkw und setzte seine Flucht in östliche Richtung (stadtauswärts Richtung Unna) fort.

Die weitergehenden Ermittlungen dauern an. Die Polizei leitete ein Strafverfahren unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung ein.

Wie uns Polizeisprecherin Nina Kupferschmidt auf Nachfrage ergänzend mitteilte, sind beide Männer mazedonische Staatsangehörige.

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