„Gefahr für Kinder im Verzug!“ – Elterndemo nennt klare Forderungen

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Foto von der Kinderrechte-Demo in Düsseldorf. (Quelle Privat/für RB)

“Kein Lockdown für Kinderrechte!” Unter diesem Motto ist die bundesweite Initiative Familien in der Krise am Wochenende in Düsseldorf und vielen weiteren Städten auf die Straße gegangen. In der Landeshauptstadt versammelten sich über 100 Eltern und Kinder aus ganz NRW.

Ihre Forderungen:

  • Offene Kitas für alle Kinder (statt Pandemiebetrieb),
  • Präsenzunterricht bis mindestens Klasse 7 (statt Distanzunterricht ab Kl. 1),
  • Ausnahmen bei Kontaktbeschränkungen,
  • Sport an der frischen Luft für Kinder.

Prof. Dr. H. Jürgens, ehemaliger Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Universitätsklinikum Münster, schickte folgende Grußworte an die Demonstranten:

„Kinder und Jugendliche sind am wenigsten von dem Virus betroffen und tragen am wenigsten zu dessen Ausbreitung bei. Und dennoch, sie müssen mit am meisten leiden.

Kitas, Kindergärten, Schulen – geschlossen oder im Notbetrieb. Spielplätze und Sportstätten vielerorts gesperrt, kein Fußball-, Hockey- , Tennis- oder Schwimmtraining. Grundrechte für Kinder, wie freie und unbeeinträchtigte Entwicklung und Bildung, aber auch freie Bewegung und sportliche Betätigung, sind außer Kraft.

Die Folgen für diese derzeitige Generation von Kindern sind unabsehbar. Wehren Sie sich, verschaffen Sie sich Gehör, das Wohl der Kinder steht auf dem Spiel, es ist Gefahr im Verzug.“

Quelle: Pressemitteilung „Familien in der Krise“

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