Jungliberale schlagen vor: Nur noch 2 Wochen Sommerferien

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Symbolbild Hitze - Archiv RB

Radikaler Vorstoß der Jungliberalen NRW, JuLis:

Sie wollen die 6-wöchigen Sommerferien in diesem Jahr verkürzen und die verbleibenden Wochen anders aufteilen – „… aufgrund der aktuellen pandemischen Lage und der im Verlauf des letzten Jahres gewonnenen Erkenntnisse“,

so teilt der FDP-Nachwuchs in einer Pressemitteilung vom Dienstag (12.1.) mit.

Konkret blieben nach ihrem Vorschlag nur noch 2 Wochen Sommerferien, der Rest würde anders aufgeteilt.

„Es hat sich gezeigt, dass in den Sommermonaten 2020 das Infektionsgeschehen weltweit in Relation besonders niedrig war. In der aktuell kalten Zeit erleben wir jedoch enorme Infektionszahlen, die auch den für die Chancengerechtigkeit so wichtigen Präsenzunterricht schwierig werden lassen. Daher ist eine Aufteilung der Sommerferien nur konsequent“, begründet Alexander Steffen (27), Landesvorsitzender der JuLis, den Vorstoß.

Konkret möchten die JuLis die Sommerferien um vier Wochen kürzen:

  • 2 Wochen sollen an die Weihnachtsferien angebunden werden (machte dann knapp 4 Wochen Weihnachtsferien),
  • 2 Wochen sollen „optional individuell je nach Schule genommen oder in die Osterferien integriert werden“,
  • 2 Wochen verbleiben nach dieser Rechnung im Sommer.

„Dieses Modell ist eine Win-Win Situation“, verteidigt Steffen den radikalen Vorstoß. „Unserer Schülerschaft wird so viel Präsenzunterricht wie möglich garantiert, und wir stellen einen starken Gesundheitsschutz sicher.“

Besonders wichtig sei den JuLis die Wahrung der Chancengerechtigkeit trotz der Coronakrise:

„Im ersten Lockdown mussten wir feststellen, dass es durch den digitalen Unterricht zu enormen Leistungsverzerrungen gekommen ist. Es muss gewährleistet werden, dass Corona nicht zur Sackgasse für alle Schülerinnen und Schüler wird, die keine Eltern haben, welche eine individuelle Förderung durchführen können.“

Bereits jetzt müsse damiti begonnen werden, das Schuljahr optimal durchzuplanen, damit maximale Planungssicherheit und Gesundheitsschutz zusammenkämen. „Hier muss Yvonne Gebauer vorangehen“, fordern die JuLis ihre Parteifreundin von der FDP auf.

Eine Verlegung in NRW könne „auch als Vorbild für andere Bundesländer fungieren“.

Nach dem aktuellen Ferienplan dauern die Sommerferien in NRW vom 05.07.2021 bis zum 17.08.2021.

1 KOMMENTAR

  1. Sicherlich erfordern besondere Situationen neue Wege und Alternativen aus der Krise.
    Aber hier dann eine erneuet Lachnummer der FDP, diesmal der Jungliberalen deren Horizont sich auf Hochschule, Partei- und Gewerkschaftsleben konzentriert.
    Abgesehen davon dass die aufgeführten Argument allesamt für die Tonne sind und sicher keine Win-Win Situation darstellen für die Schüler ist offensichtlich das Berufsleben und der Puls der Wirtschaft mit Notwendigkeiten wie Betriebsferien nebensächlich.
    Mehr als belustigend ist allerdings dann auch noch!! Zitat: „Bereits jetzt müsse damit begonnen werden, das Schuljahr optimal durchzuplanen. Hier muss Yvonne Gebauer vorangehen“
    Diese Aussage hat echt Potential in das Repertoire unsere Komiker bundesweit aufgenommen zu werden-

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