Dortmund erlaubt nun doch Weihnachtsbuden – Kein Massenandrang mehr in City erwünscht

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Eine Dortmunder Weihnachtsstadt wird es 2020 zwar nicht geben, jedoch einzelne Verkaufsstände. An diesen gilt dann natürlich Maskenpflicht. (Archivbild) Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): © MMXX, Dortmunder Weihnachtsstadt

Gar keine Weihnachtsbuden wird´s in der benachbarten Großstadt nun doch nicht geben. Die Stadt hat zusammen mit dem Markthandel- und Schaustellerverband Westfalen Sonder-Stellflächen gesucht und gefunden.

„Wir haben einen guten Weg gefunden, den Dortmunder Schaustellern noch Teile des Weihnachtsgeschäfts zu ermöglichen,“ so Oberbürgermeister Thomas Westphal.

Die vorübergehende, befristete Bereitstellung von Sondernutzungsflächen soll helfen, die wirtschaftlichen Härten abzufedern und ein positives Signal an die Betroffenen zu senden. „Vor diesem Hintergrund lässt sich eine derartige Nutzung öffentlicher Wegeflächen als im besonderen öffentlichen Interesse liegend rechtfertigen“, so der OB.

Der Stadtrat Unna hatte die gleiche Idee – ursprünglich auf Anregung der SPD – schon vor der Kommunalwahl nach kurzer Diskussion als zu risikoreich (in Hinsicht auf Corona) verworfen.

In Dortmund freuen sich die Schausteller, erklärte Patrick Arens vom Schaustellerverband erleichtert. Für die Nutzung zahlen die Händler die satzungsgemäßen Sondernutzungsgebühren.

Was wo angeboten wird, klärt der Markthandel- und Schaustellerverband zusammen mit den einzelnen Schaustellerbetrieben ab. Ziel ist ein „variables Angebot und eine angemessen Verteilung der Standorte“.

Folgende Flächen hat die Stadt Dortmund in der Innenstadt ausgewiesen (in den Stadtteilen dürfen ebenfalls Buden stehen):

  • Friedhof (zwischen Reinoldikirche und Brückstraße)
  • Platz von Leeds
  • Platz von Netanya
  • Kampstraße
  • Katharinenstraße
  • Alter Markt
  • Kleppingstraße

Kein zweiter Massenandrang wie am Black Friday mehr:

Damit es am zweiten Adventswochenende nicht zu ähnlichen Szenen kommt wie am vergangenen Wochenende, als insbesondere wegen der Rabattschlachten am „Black Friday“ wahre Menschenmengen durch die City strömten, baut die Stadt vor:

Die Händler sind angewiesen, dafür zu sorgen, dass die Schlangen vor ihren Geschäften nicht zu lang werden, und die Maskenpflicht in der Fußgängerzone wird laut OB Westphal noch intensiver kontrolliert.

Notfalls werde das Ordnungsamt die Zugänge zum Westenhellweg aus den Seitenstraßen sperren.

Quelle: Dortmund.de

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