Vor 18 Jahren wegen Menschenraubs verurteilt, abgeschoben, wieder eingeflogen – für 4 Jahre in die Zelle

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Flughafen Dortmund /Foto: Kathi Rück

Das nennt man wohl eine ziemlich lange Haftunterbrechung.

18 Jahre nach seiner Verurteilung zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe versuchte ein abgeschobener Verbrecher, über den Dortmunder Airport wieder nach Deutschland einzureisen. Er flog auf und verbringt die nächsten 4 Jahre in der Dortmunder JVA.

Eine Restfreiheitsstrafe von 1414 Tagen hatte der 58-jährige Pole noch zu verbüßen, als er gestern Mittag (29. November) am Dortmunder Flughafen landete und am Gate 7 überprüft wurde.

Was flog auf? Dass dieser Einreisende bereits im Jahr 2002 vom Landgericht Köln zu fast 8 Jahren Haft verurteilt worden war; wegen erpresserischen Menschenraubes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Nachdem er knapp die Hälfte seiner Haftstrafe verbüßt hatte, also ca. 2006, wurde er aus Deutschland abgeschoben.

Als er nun gestern einfach wieder einreiste, wurde er kurzum verhaftet – und verbringt nun die nächsten ca. vier Jahre zwar in Deutschland, aber anders, als er sich das wohl vorgestellt hatte.

Quelle: Bundespolizei Dortmund

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