„Unselige Geißeln der Menschheit“ – Volkstrauertag-Gedenken in Massen

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Unter „Corona-Bedingungen“ musste am Sonntag die Gedenkveranstaltung zum diesjährigen Volkstrauertag in Massen stattfinden.

Stellvertretend für alle Massener Bürgerinnen und Bürger legte Ortsvorsteher Dr. Peter Kracht einen Kranz auf dem Friedhof in Obermassen nieder und gedachte der Toten;

gemeinsam mit Bernd Tepe, Löschgruppenführer der Löschgruppe Massen, Dietmar Wünnemann, 1. Vorsitzender des Schützenvereins Massen 1830, sowie dem Massener Bezirksbeamten, Polizeihauptkommissar Jürgen Horstmann.

Foto Jürgen Thoms

In seiner kurzen Rede verwies Kracht auf die Bedeutung des Volkstrauertages. Er sagte, dass die Corona-Pandemie unser Leben dramatisch verändert und die Pest im Laufe der Geschichte Millionen Menschen dahingerafft habe.

Dr. Peter Kracht. (Foto Jürgen Thoms)

Pest und Corona seien zwei unselige Geißeln der Menschheit, doch die Menschheit selbst habe durch Kriegshandlungen Millionen Tote zu verantworten.


Kracht zitierte abschließend aus der Rede von Reichstagspräsident Paul Löbe anlässlich der ersten Feierstunde zum Volkstrauertag im Berliner Reichstag im Jahr 1922:

Foto Jürgen Thoms

„Leiden zu lindern, Wunden zu heilen, aber auch Tote zu ehren, Verlorene zu beklagen, bedeutet Abkehr von Hass, bedeutet Hinkehr zur Liebe und unsere Welt hat die Liebe not.“

Das ist bis heute wahr!

Text von Dr. Peter Kracht / Fotos von Jürgen Thoms

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