Fröndenberg eröffnet „neuen“ Marktplatz

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Das Fontänenfeld - so soll es sprudeln. Wegdenken muss man sich allerdings den zweiten Baum auf dem Entwurf (li.). - Archivbild RB

Nach knapp einem Vierteljahr Bauzeit ist er fertig, der neugestaltete Fröndenberger Marktplatz. Und wie vorgesehen wird ihn noch der scheidende Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe offiziell eröffnen; am kommenden Sonntag, 25.10.2020, um 11:00 Uhr unter Beisein geladener Gäste.

Rebbe verabschiedet sich bekanntlich mit dem Ende dieser Ratsperiode in den Ruhestand. Die Eröffnung des umgestalteten Marktes wird seine letzte offizielle Amtshandlung sein.

Auf dem „neuen“ Fröndenberger Marktplatz werden Wasserfontänen sprudeln, auf breite Holzbänke mit Rückenlehnen unterm ausladenden Baum „kann man sich schön hinfläzen“, kündigt Planerin Susanne Weihrauch Anfang Juli beim Start der Bauarbeiten verheißungsvoll an – und: Man soll endlich sehen und merken, wo Fröndenbergs Innenstadt eigentlich anfängt und endet.

Schon während der Bauphase war der Fröndenberger Marktplatz sichtlich belebter als vor Baustart. Das soll auf Wunsch der Stadt zum Dauerzustand werden. (Foto RB)

Den vormals schmucklosen, funktionalen Platz in eine Verweiloase zu verwandeln war das Ziel der Planer und der Stadt, und nun wird sich zeigen, ob das gelungen ist.

Neben viel Grün und einladenden Sitzgelegenheiten gehört auch das Element Wasser dazu: 12 Fontänen, auf einem 3 mal 23 Meter großen Fontänenfeld verteilt, in ihrer Höhe regelbar (ab 5 cm), wie das Wasserfeld vor der Evangelischen Stadtkirche Unna. Welches, wegen der Sanierung des Kirchturms, zum Leidwesen besonders der Kinder bereits seit über zwei Jahren trockengelegt ist.

Die Sitzpodeste wurden vor wenigen Tagen aufgebaut. (Foto RB)

Am Eingang zum Markt von der Alleestraße aus und unter der großen Kastanie an der Winschotener Straße werden weitere nett gestaltete Sitzmöglichkeiten platziert, „die dann hoffentlich auch angenommen werden“, drückte Beigeordneter Heinz Günter Freck beim Start der Bauphase I den Wunsch der Stadtverwaltung aus.

Kombiniert werden diese unterschiedlichen Plätze jeweils mit Begrünung bzw. Blühstreifen. Das Ziel der Stadt und des beauftragten Planungsbüros [f] landschaftsarchitektur aus Solingen: Die Innenstadt soll eine zusammenhängende, einheitliche Optik bekommen.

Diesen Aspekt, „dass man auf einen Blick sehen soll, hier fängt die Innenstadt an und hier endet sie“, betont auch Martin Kramme. Die bisher unzusammenhängenden Citybereiche Marktplatz/angrenzende Winschotener Straße, Bruayplatz und die Lauffläche bis zum Bahnübergang treten deshalb auch optisch durch einheitliche Pflasterung miteinander in Verbindung treten. Dazu dienen insgesamt 2000 Quadratmeter heller Granit.

Foto vom offiziellen Baustart am 1. Juli. (Foto RB)

Im folgenden Jahr, 2021, wird dann im nächsten Schritt die Neugestaltung des Bruayplatzes folgen, der momentan – von Kunden wie Händlern sehr positiv begleitet – als Ausweichplatz für den Donnerstags-Wochenmarkt dient. Dort am Bruayplatz soll eine Spiellandschaft für Kinder mit wiederum gemütlichen Sitzgelegenheiten und viel Grün entstehen – unter Erhalt der schönen Linden.

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