„Motherfu**er“ und „Rassisten“

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Der Dortmunder Hauptbahnhof. / Foto RB

Von „Motherfucker“ bis „ihr Rassisten“ hatte dieser junge Mann das volle Programm drauf. Dies zudem höchst „öffentlichkeitswirksam“, bemerkt Bundespolizeisprecher Volker Stall.

Im Dortmunder Hauptbahnhof bekamen seine Kollegen Sonntagfrüh, 11. Oktober, höchst unerfreulich mit besagtem jungen Mann zu tun.

Der 18-Jährige fuhr gegen 4 Uhr früh in der S-Bahn S1. Genüsslich legte er die Füße auf den Sitz.

Bahnmitarbeiter forderten ihn auf, das zu lassen. Das interessierte den 18-Jährigen auch nach mehrfacher Wiederholung nicht. Er stieß statt dessen wüste Beleidigungen gegen die Bahnmitarbeiter und hieb einen 50-jährigen Triebfahrzeugführer gegen die Brust.

Deshalb sollte er von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden. Die Bundespolizei wurden informiert.

Im Dortmunder Hauptbahnhof weigerte sich der renitente junge Fahrgast, aus dem Zug auszusteigen. Und als ihm die Bundespolizisten behilflich sein wollten, bepöbelte er sie lautstark als „Motherfucker“. Unter dergestaltigen Tiraden wurde er aus dem Zug geführt. Auf dem Bahnsteig sperrte er sich, weiterzugehen, ließ sich mehrfach fallen und musste schließlich wie ein Paket zur Wache getragen werden. Und,

„offensichtlich um einen Solidarisierungseffekt gegen die Bundespolizisten zu erwirken, betitelt er diese lautstark als ,Rassisten´„, beschreibt Sprecher Volker Stall die weiteren Szenen; und der junge Guineer erreichte, was er offenbar bezweckt hatte: Unbeteiligte Passanten äußerten lautstark ihren Unmut gegen die Maßnahmen der Polizisten.

Auf der Wache wurde bei dem in Bochum gemeldeten Afrikaner ein Atemalkoholwert von 1,1 Promille festgestellt. Zudem fand sich bei ihm etwas Menge Marihuana.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er ins Polizeigewahrsam eingeliefert, Haftgründe bestanden im Anschluss nicht.

Gegen den bereits polizeibekannten 18-Jährigen wurde ein weiteres Strafverfahren wegen Beleidigung, Hausfriedensbruch, Körperverletzung, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstands eingeleitet.

Quelle: Bundespolizei Dortmund

2 KOMMENTARE

  1. Das ist natürlich doof. Aber mal was Anderes: Euer Letsencrypt-Zertifikat ist abgelaufen. Bei jedem Seitenaufruf 20 Fehlermeldungen für jede einzelne eingebundene Datei. Alles händisch wegzuklicken, Seite daher aktuell unbenutzbar…

    • Hallo, über solche Probleme beschwert sich bisher kein einziger weiterer Leser, wir haben genau so hohe Zugriffe wie immer. Vg von der Redaktion.

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