Schüsse in Brackel – Flucht in „mitunter sportlichen Fahrzeugen“

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Archivbild, RB

UPDATE 8. 10. – Ermittlungen führten jetzt zu mehreren Tatverdächtigen. Es handelt sich um drei Jugendliche aus Dortmund im Alter von 16 bis 17 Jahren. Bei dem 17-jährigen mutmaßlichen Haupttäter konnte bei einer Wohnungsdurchsuchung die Tatwaffe gefunden werden. Bei einem 16-jährigen Mittäter fand man Betäubungsmittel. Alle drei Jugendlichen sind in einer ersten Einlassung geständig. Das Trio erwartet jetzt eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Ermittlungen dauern an.

Schüsse knallten. Dann flüchteten die Beteiligten in „mitunter sportlichen Fahrzeugen“, so in einem schwarzen Mercedes.

Nach einer mutmaßlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen am Dienstag (6.10.) gegen 22.05 Uhr am Brackeler Hellweg sucht die Dortmunder Polizei Zeugen. Auch Schüsse sollen gefallen sein.

Ersten Erkenntnissen zufolge hörten Zeugen zur Tatzeit Schussgeräusche im Bereich des Hellwegs, nahe der Einmündung zum Breierspfad. Mehrere dunkel gekleidete Personen waren vor Ort offenbar in Streit geraten – einige schlugen sich. Wiederholt waren auch Schüsse zu hören, bevor die Beteiligten plötzlich in mehreren Autos davonfuhren.

Etwaige Verletzte sind der Polizei nach jetzigem Stand nicht bekannt. Als die Beamten vor Ort eintrafen, hatten sich die Beteiligten bereits entfernt. Auf der Straße fanden die Polizisten mehrere Patronenhülsen und stellten diese sicher. An der Werbetafel einer dortigen Pizzeria befanden sich zwei Einschusslöcher. Ob gezielt auf jemanden geschossen wurde, ist aktuell ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen.

Die Beteiligten flüchteten in mitunter sportlichen Fahrzeugen, unter anderem in einem schwarzen Mercedes. Weitere Beschreibungen liegen aktuell nicht vor. Zeugen melden sich bitte bei der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter 0231-132-7441.

Quelle: Polizei DO

1 KOMMENTAR

  1. Kürzlich hörte ich, dass Schweden seine Immigrationspolitik schwer überdenkt. Aufgrund der fehlenden Integration von Immigranten, die seit 2015 ins Land gekommen sind. Auch in Schweden gibt es seit 2015 eine nie gekannte Bandenkriminalität. Dieses Geschehen hier in Brackel würde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch als Auseinandersetzung zwischen kriminellen Banden bezeichnen. Aber in Deutschland ist in der Immigrationspolitik kein Umdenken erkennbar. Im Gegenteil. Schaut man in die „Zeitung“, dann könnte man denken hier ist alles supi. Verschweigen, verharmlosen, manipulieren. Wie lange geht das noch gut?

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