Neuer Grundschul-/Kitastandort Hertinger Tor wird fast 9 Mio. € teurer

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Lageplan von Grundschule und Kita am Hertinger Tor. / Fotoquelle Stadt Unna

Ein weiteres geplantes Großprojekt der Stadt Unna wird um einige Millionen teurer.

Wie die Stadtverwaltung am Donnerstagabend in der Sitzung des Hauptausschusses mitteilte, müssen die Kostenschätzungen für den ehrgeizigen neuen Bildungsstandort am Hertinger Tor kräftig nach oben korrigiert werden.

Wie berichtet, waren die neue Grundschule (für Falk- und Nicolaischule), die neue vierzügige Kita und begleitende Wohnbebauung auf dem früheren Sportplatz im Unnaer Süden  ursprünglich auf rund 20 Millionen € geschätzt worden.

 

Mit der sich nun abzeichnende Kostensteigerung um 8,9 Millionen € nähert sich das Projekt der 30-Millionen-Grenze an.

Als Gründe führte die Stadt in ihrer ersten nachrichtlichen Vermeldung in der gestrigen Sitzung unter anderem auch bauliche Verbesserungen und die Überarbeitung des Umfeldes von Brockhausstraße und Hertinger Straße an. Hinzu kommen Kostensteigerungen aus Gründen, die die Stadt nicht beeinflussen kann, z. B. die konjunkturelle Lage.

In einer gemeinsamen Sondersitzung von Schul- und Bauausschuss soll das Thema am 3. September ausführlich erläutert und diskutiert werden.

Über den ambitionierten neuen Bildungsstandort im Süden von Unna war zuletzt in der Hauptsache wegen der Verkehrssituation auf der schon jetzt viel befahrenen Hertinger Straße diskutiert worden; außerdem ging es um die Größe des Grundschulgebäudes, das nach Ansicht von „Wir für Unna“ mit drei Zügen schon jetzt zu knapp angelegt ist. Und die FLU hatte den Antrag gestellt, wegen der erheblichen absehbaren finanziellen Verluste durch die Coronakrise dieses und andere Unnaer Großprojekte zunächst nicht weiterzuplanen, sondern eine Pause einzulegen. 

Verkehrsplanung mit Kreisel an der Hertinger Straße. Grafik Stadt Unna

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