Kontrollen in der Nordstadt – Ein Kampf gegen Windmühlen?

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Sind das wirkliche Erfolge, oder ist es nur ein mühsamer und letztlich sinnfreier Kampf gegen Windmühlen?

Die Dortmunder Polizei gibt eine weitere Bilanz von Kontrollen in der Nordstadt bekannt.

Am Mittwoch und Donnerstag, 1. und 2. Juli, wurde ein neuerlicher „Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Straßenkriminalität und krimineller Strukturen (einschließlich Clankriminalität) durchgeführt.

  • Kontrolliert wurden an beiden Tagen insgesamt 78 Personen.
  • Es gab 7 Anzeigen wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln.
  • Es gab eine vorläufige Festnahme wegen Diebstahls.
  • Zwei Albaner und ein Guineer „müssen mit Anzeigen wegen unerlaubten Aufenthalts in Deutschland rechnen“.
  • Ein weiterer Mann hat eine räumliche Beschränkung für das Stadtgebiet Recklinghausen, auch er bekam eine Anzeige.
  • Bei zwei polizeibekannten Männern fand sich im Auto an der Borsigstraße Geld – 5600 Euro ungeklärter Herkunft. Das Geld wurde einezogen.
  • Ein sichtlich nervöser Mann entlarvte sich durch sein auffälliges Verhalten selbst (schnelles Wegeilen, hektisches Umsichblicken). Er hatte eine gestohlene Damengeldbörse dabei, bekam eine Anzeige. „Besondere Gründe für eine Untersuchungshaft lagen nicht vor.“
  • Im Keuninghauspark „kontrollierten die Beamten ihnen als Drogendealer bekannte Männer und erteilten ihnen Platzverweise“.
  • Ein 24-Jähriger wurde mit Marihuana erwischt – Anzeige.
  • Am Mehmet-Kubasik-Platz flüchteten drei junge Drogendealer vor den Einsatzkräften, warfen ihre in Plastikbeutel gepackten Drogen weg, wurden erwischt, kontrolliert, Anzeigen wurden geschrieben, dann konnten sie wieder gehen – „besondere Gründe für eine Untersuchungshaft lagen nicht vor.“
  • Auch ein 17-Jähriger schmiss eine Kunststofftüte mit mehreren Konsumeinheiten Marihuana unter ein geparktes Auto, wurde erwischt und zu seinen Eltern heimgebracht.

„Diese Bilanz unterstreicht ein weiteres Mal, wie wichtig diese Einsätze sind“, findet Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange. „Wir dulden in Dortmund keine rechtsfreien Räume. Mit ihren Anliegen können sich die Bürgerinnen und Bürger stets vertrauensvoll an uns wenden. Wir nehmen entsprechende Hinweise sehr ernst und werden den Kontrolldruck auch weiterhin hoch halten.“

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