Mit Containern und Studenten: Schulen sollen nach Ferien volles Programm bieten – „wie auch immer“

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Klassenzimmer / Archivbild Rundblick Unna

Volles Programm nach den Sommerferien – notfalls mit Containern auf dem Schulhof und Lehramtsstudenten zur personellen Unterstützung.

Dazu ruft vor der Zusammenkunft der Kultusminister in der Woche nach Pfingsten Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) auf.

Trotz der Corona-Schutzmaßnahmen sollen sowohl die Grund- als auch die weiterführenden Schulen mit Beginn des neuen Schuljahrs im August wieder „vollen Unterricht“ anbieten.

„Jede Schule in jedem Land muss sich ein Ziel setzen: Nach den Ferien muss überall ein strukturierter Unterricht angeboten werden – und zwar so, dass möglichst ein volles Schulprogramm gewährleistet ist. Wie auch immer“,

wird die Ministerin in der „Rheinischen Post“ zitiert (rp online).

Um genügend Räume für die benötigten kleinen Lerngruppen zur Verfügung zu haben, sollten die Schulen in den Sommerferien z. B. Container aufstellen, schlug Karliczek vor.

Ein noch länger andauernder Schwerpunkt auf Homeschooling und rein digitalem Unterricht drohe die Chancenungleichheiten im Schulsystem noch zu verschlimmern, warnte die Bundesministerin, nachdem bereits vor Wochen genau diese Sorge bereits die Lehrerverband ausgesprochen hatte. Denn Kinder, die aus welchen Gründen auch immer daheim ungünstige Lernbedingngen hätten oder keine Unterstützung bekämen, brauchten dringend den Präsenzunterricht an den Schulen.

Da diesen freilich nicht nur Räume, sondern auch Lehrkräfte fehlen, schlägt die CDU-Ministern den Einsatz die Unterstützung durch Lehramtsstudent/innen vor.

Zu Beginn der neuen Woche wollen die Kultusminister der Länder über die Aufhebung von Corona-Restriktionen im Schulbereich beraten. Lockerungen in NRW hatte Ministerpräsident Armin Laschet am 22. Mai sogar noch für das noch laufende Schuljahr in Aussicht gestellt (wir berichteten).

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