Trauerfeier mit 150 Personen in Kamen mit Polizeihilfe unterbunden

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Beispielbild Beisetzung / Bildquelle Pixabay

Polizeieinsatz auf dem katholischen Friedhof in Methler. Eine Trauerfeier mit rund 150 Personen haben Polizei und Ordnungsamt der Stadt Kamen am Montagnachmittag, 25. Mai 2020, gegen 17.40 Uhr auf dem katholischen Friedhof an der Fritz-Haber-Straße unterbunden.

Das teilte am Dienstagmittag der Sprecher der Stadt Kamen mit, Peter Büttner.

Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes war demnach bei einer Routinestreife auf die Veranstaltung aufmerksam geworden – so stellte er zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung fest, unter anderem wegen fehlender Mindestabstände.

„Eine gemeinsame Kontaktaufnahme mit der hinzugerufenen Polizei war nicht möglich, weil sich die Teilnehmer nicht gesprächsbereit und aggressiv verhielten“, beschreibt Büttner die geringe Einsicht der Trauergemeinde. Entsprechend forderte die Ordnungspartnerschaftsstreife Verstärkung an, die Polizei rückte mit weiteren Kräften an.

Das Ordnungsamt beendete dann die Veranstaltung. Engsten Familienmitgliedern wurde gestattet, die Trauerfeier fortzusetzen. Von sämtlichen Anwesenden sind die Personalien festgestellt worden.

Kamens Stadtsprecher erinnert daran:

„Nach den Regelungen der Coronaschutzverordnung sind Beerdigungen zulässig, wenn die entsprechenden Hygieneschutzmaßnahmen und Abstandsgebote eingehalten werden.“ Bürgermeisterin Elke Kappen appelliert daher an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger, auch bei so traurigen Anlässen wie dem Tod eines Angehörigen die Abstandsregeln und Verhaltensvorschriften zu befolgen.“

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