Masken-Muffel randaliert in Tankstelle – Mitarbeiterin verletzt

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Symbolbild Mundschutz / Foto RB

Er wollte partout den Mund-/Nasenschutz nicht anlegen. Darauf hingewiesen, flippte der „Masken-Muffel“ aus.

Gestern Abend, ca. 21.20 Uhr. Ein Kunde betritt eine Tankstelle in Iserlohn (Baarstraße). Er trägt  keinen Mund-/Nasenschutz.

Die Angestellte (20) bittet ihn, die vorgeschriebene Bedeckung anzulegen. Widerwillig legt der Kunde die Maske an, aber nur halbherzig. Daher fordert die junge Angestellte ihn erneut auf: „Legen Sie die Maske bitte richtig an.“

Dies nimmt der 44-Jähriger zum Anlass, auf die am Tresen aufgestellte Acrylglasscheibe einzuschlagen. Anschließend schlägt und tritt er gegen diverse Aufsteller im Verkaufsraum und räumt Waren aus den Regalen.

Nach seinem Wutausbruch verlässt er die Tankstelle.

Die junge Mitarbeiterin wird durch die umgeworfene Acrylglasscheibe leicht verletzt. Sie verständigt die Polizei.

Polizeibeamte finden den flüchtigen Randalierer kurze Zeit später in Tatortnähe. Bei der Kontrolle verhält er sich hochaggressiv: Statt wie aufgefordert seine Papiere vorzuzeigen, bewirft er die Polizisten mit einem Schlüsselbund.

Er muss überwältigt werden. Dabei und auf dem Weg zur Wache leistet der Wüterich weiterhin heftigen Widerstand. Unter anderem tritt und schägt er nach den Beamten.

Glücklicherweise wird bei dem Tumult niemand ernsthaft verletzt. Der Radaubruder verbringt die Nacht in einer Gewahrsamszelle und muss sich nun u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung verantworten.

Quelle: Kreispolizei MK

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