Reisende im Zug nach Schwerte stellen spuckenden, prügelnden Räuber

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Beherzte Reisende haben gestern Nachmittag (8. April) in der Regionalbahn RE7 zwischen Hagen und Schwerte einen spuckenden, prügelnden Räuber in Schach gehalten, bis die Bundespolizei ihn am Schwerter Bahnhof übernahm.

Der 35-jährige Aggressor hatte im Zug einer (bislang unbekannten) Frau das Handy aus der Hand gerissen. Die Frau schrie um Hilfe, mehrfach.

Die Rufe wurden erhört: Eine couragierte Zeugin eilte hinzu, stellte den Mann zur Rede, konnte ihm das Handy abnehmen und der Bestohlenen zurückgeben.

Daraufhin fing der Räuber an, auf die Zeugin einzuschlagen. Als ein weiterer Fahrgast zur Hilfe kam, wurde er von dem 35-Jährigen aus Kamerun bespuckt. 

Die zunächst bestohlene und bis dato noch unbekannte Frau verließ in Schwerte den Zug. Bundespolizisten nahmen den Randalierer vorläufig fest.

Gegen den in Hagen gemeldeten Afrikaner wurde ein Strafverfahren wegen Raubes, Bedrohung und Körperverletzung eingeleitet. Aufgrund seines Zustandes lieferte ihn die Bundespolizei zunächst in eine psychiatrische Klinik ein.

Die bislang unbekannte Frau, die Opfer des genannten Raubes wurde und gegen 13.40 Uhr in Schwerte den Zug verließ, wird gebeten, sich unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 mit der Bundespolizei in Verbindung zu setzen.

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