Ansammlungsverbot: Grüppchen spielen Katz und Maus mit Polizei

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Dem Problem scheint kaum beizukommen: Beim Erblicken von Polizei eilt die Gruppe schnell auseinander – um, kaum dass die Polizei weg ist, wieder zusammenzuströmen.

Die Dortmunder Polizei hat gestern Abend (31. März) vier Männer vorläufig in Gewahrsam genommen, weil sie den vorangegangenen Platzverweisen der Polizei aufgrund des Ansammlungsverbots nicht nachgekommen waren.

In den vergangenen Tagen stellte die Polizei immer wieder kleinere und größere Menschenansammlungen im gesamten Stadtgebiet fest. So auch in der Mallinckrodtstraße in der Dortmunder Nordstadt. Hier hielten sich zuletzt immer wieder ausschließlich polizeibekannte Männer auf, die bei Erblicken der Polizeibeamten kurzfristig selbstständig die Ansammlung auflösten, um anschließend als Gruppe wieder zusammenzukommen.

Gestern gegen 22:30 Uhr kontrollierten die Beamten alle Personen vor Ort. Alle waren augenscheinlich betrunken. Ein Mann versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen, die Polizeibeamten spurteten hinterher und nahmen ihn in Gewahrsam. Ebenso drei weitere Männer, die sich nicht einsichtig zeigten und die Ansammlung nicht auflösen wollten. Sie alle wurden ins zentrale Polizeigewahrsam gebracht.

Zwei weitere Männer kamen einem Platzverweis nach: „Das bewahrte sie jedoch nicht vor einer Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz und der Corona Schutzverordnung, die an alle sechs Männer erging“, betont die Dortmunder Polizei. „Jeder von ihnen musse nun mit einem Bußgeld in Höhe von 200 Euro rechnen.“

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