Die Polizei vermutet ein illegales Einzelrennen.
In der Nacht auf Samstag, den 7. November 2026, verursachte der Fahrer eines hochmotorisierten Audi RS3 auf dem Schwanenwall in Dortmund einen schweren Verkehrsunfall. Die Polizei geht von einem verbotenen Einzelrennen aus.
Der Wagen geriet außer Kontrolle und rammte drei abgestellte Fahrzeuge, einen Bordstein sowie ein Straßenschild.
Durchdrehende Reifen und Drogenverdacht bei Kölner Fahrer
Eine Zeugin beobachtete den Audi gegen 01:30 Uhr an einer roten Ampel auf der Rechtsabbiegerspur des Schwanenwalls in Richtung Bornstraße. Als die Ampel auf Grün sprang, gab der 29-jährige Fahrer aus Köln so stark Gas, dass die Reifen durchdrehten.
Dadurch verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und löste den Mehrfach-Zusammenstoß aus.
Der Kölner und sein 27-jähriger Beifahrer aus Dortmund erlitten bei dem Aufprall leichte Verletzungen. Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der 29-Jährige unter Betäubungsmitteln stand.
Die Beamten brachten ihn zur Blutprobe auf die Wache, beschlagnahmten seinen Führerschein und erstatteten Bericht an das Straßenverkehrsamt zur Überprüfung seiner charakterlichen Eignung.
Ermittlungen zum Unfallhergang und Spezialteam im Einsatz
Das Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Dortmund rückte an, um den genauen Ablauf zu rekonstruieren, Spuren zu sichern und die Steuergeräte des Audi auszuwerten.
Gegen den Kölner wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet – unter anderem wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen (§ 315d StGB), des Verdachts auf Drogenkonsum im Straßenverkehr (§ 315c StGB) und fahrlässiger Körperverletzung. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest, die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Polizeipräsidium Dortmund
































