Durch Randalieren am Hauptbahnhof fliegt illegaler Aufenthalt auf – Danach Angriff auf Polizisten

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Der Dortmunder Hauptbahnhof. / Foto Rinke

Weil er randalierte und Polizisten am Dortmunder Hauptbahnhof angriff, wurde ein 24-jähriger Afrikaner am Donnerstag (22. 10.) ein Fall für die Ausländerbehörde.

Gegen 3 Uhr erhielten die Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof durch die 3-S-Zentrale der DB die Meldung über einen Mann, der mehrere Mülltonnen umgetreten und ein befestigtes Absperrgitter herausgerissen hatte.

Die Uniformierten begaben sich umgehend zum gemeldeten Einsatzort und fixierten den 24-Jährigen. Dieser verhielt sich umgehend extrem aggressiv und versuchte bei der Mitnahme zur Dienststelle, die Beamten mittels Kopfstößen anzugreifen.

In der Bundespolizeiwache stellten die Einsatzkräfte die Identität des Mannes fest und ermittelten auch, dass dieser keine gültigen Aufenthaltsdokumente besaß. Während der Maßnahmen versuchte der Guineer erneut, die Beamten mit Kopfstößen anzugreifen. und beleidigte die Uniformierten massiv. Die Bundespolizisten mussten den Mann zu Boden bringen und fesseln.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 1,6 Promille.

Nach Abschluss der Maßnahmen und Rücksprache mit der zuständigen Kriminalwache brachten die Beamten den wohnungslosen Afrikaner ins zentrale Polizeigewahrsam. Dort blieb er bis zur Übernahme durch die zuständige Ausländerbehörde. Dieser obliegt das weitere Verfahren.

Die Bundespolizei ihrerseits leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie unerlaubten Aufenthalts ein.

Quelle Bundespolizei Dortmund

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