HalloIch muss mich dringend mit einem Thema Ein Thema auf der Tagesordnung des Stadtrates Bergkamen bereitet den ehrenamtlichen Tierschützern der Tierfreunde e.V. Kamen schlaflose Nächte:
Die Stadt Bergkamen möchte am heutigen Donnerstag vom Stadtrat beschließen lassen, dass das Füttern freilebender Katzen verboten wird und Verstöße unter Strafe gestellt werden können.
„Für die Katzen könnte das eine Katastrophe mit grausamen Folgen werden“, fürchtet der in Kamen ansässige Tierschutzverein.
„Wir reden hier nicht von Tieren, die einfach irgendwo anders Futter finden.
Viele dieser Katzen leben draußen, sind auf regelmäßige Futterstellen angewiesen und haben niemanden, der sich um sie kümmert.
Wenn diese Versorgung wegfällt, drohen Hunger, Krankheit und ein qualvoller Tod.“
Besonders Kitten, alte und kranke Tiere wären massiv gefährdet, sorgen sich die ehrenamtlichen Tierschützer.
„Was uns daran so fassungslos macht: Die Stadt nimmt unsere Hilfe in Anspruch, wenn freilebende Katzen eingefangen, kastriert und medizinisch versorgt werden müssen. Wir investieren unsere Freizeit, unsere Kraft und oft auch sehr viel Herzblut, um Tierleid zu verhindern.
Und jetzt sollen wir die Tiere zwar einfangen und kastrieren, sie anschließend aber nicht mehr füttern dürfen?
Wir sollen also verhindern, dass immer mehr Katzen geboren werden, und die bereits lebenden Tiere dann verhungern lassen? Wie soll das bitte mit echtem Tierschutz vereinbar sein?“
Genau deshalb ist es für die Tierfreunde e.V. so wichtig, über TNRM – Trap, Neuter, Return, Monitor aufzuklären: Katzen einfangen, kastrieren, an ihren vertrauten Ort zurückbringen und ihre Bestände sowie ihren Gesundheitszustand weiter beobachten.
„Dieses Konzept kann die Vermehrung langfristig eindämmen und Tierleid reduzieren. Aber TNRM funktioniert nicht, wenn man den Tieren anschließend die Lebensgrundlage entzieht“, betont der Verein.
„Zur verantwortungsvollen Betreuung gehört auch, dass sie weiterhin Futter bekommen und kontrolliert werden können. Futterstellen sind außerdem wichtige Orte, an denen kranke, verletzte oder neu hinzugekommene Tiere überhaupt erst entdeckt werden.
Ein Fütterungsverbot beseitigt keine einzige Katze und löst das Problem nicht. Es verlagert das Leid nur auf die Tiere, die sich nicht selbst helfen können.
Die Katzen verstehen nicht, warum plötzlich kein Futter mehr da ist. Sie werden nicht einfach verschwinden. Sie werden hungern, geschwächt werden und möglicherweise elendig sterben.
Gleichzeitig wird unsere wichtige Tierschutzarbeit erheblich erschwert.“
Die Ehrenamtlichen betonen eindringlich:
„Es geht nicht um einen kleinen Streit zwischen Stadt und Tierschutzverein. Es geht um Lebewesen, die keine eigene Stimme haben und vollständig davon abhängig sind, dass Menschen Verantwortung für sie übernehmen.“
































