Eine handgreifliche Auseinandersetzung in Soest hat den Staatsschutz der Polizei Dortmund auf den Plan gerufen. Er prüft jetzt, ob möglicherweise ein politischer Hintergrund vorliegt.
Über die Art dieses politischen Hintergrundes kann die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen keine nähere Auskunft geben, wurde unserer Redaktion auf Nachfrage mitgeteilt.
Tattag war jedenfalls der vergangene Sonntag, 27. September, Tatort die Puppenstraße in Soest. Gegen 4 Uhr früh wurden dort zwei Männer aus Lippetal und Bochum von einer unbekannten Frau angesprochen. Und schnell geriet man in Streit.
„Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung mit politischem Bezug“, so die Dortmunder Polizei. Im weiteren Verlauf des Gesprächs bedrohte die Frau den 29-jährigen Mann aus Lippetal.
Aufgrund der lautstarken Auseinandersetzung wurden die beiden Männer zwischenzeitlich von einer etwa zehnköpfigen Personengruppe umgeben, berichtet die Polizei. Beleidigungen wurden ausgerufen. Ein Mann aus der Gruppe griff den 29-Jährigen an, verletzte ihn. Als sich die Situation bereits auflöste, bedrohte der unbekannte Angreifer den 32-jährigen Bochumer.
Das Angreiferpaar wird wie folgt beschrieben: die Frau etwa Ende 20, schwarz-weiß gestreifte Jogginghose, der Mann Glatze, 1,80 m groß, weißer Pullover.
Die Polizei prüft, ob die Auseinandersetzung einen politischen Hintergrund hat. Aus diesem Grund hat der Staatsschutz der Polizei Dortmund die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Quelle Polizei Dortmund
































