Auf Trompetenspiel und Betteleien folgt sexuelle Belästigung in Zug: Polizeieinsatz am Bahnhof Schwerte

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Trompete - Symbolbild, RB

Zuerst spielte er Trompete, dann bettelte er um Geld, final grapschte er zwei junge Frauen an. Sein Hausverbot interessierte ihn nicht – er brauche Geld.

Polizeieinsatz am Mittwoch, 23. 9., am Bahnhof Schwerte. Gegen 13:40 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei Dortmund über eine sexuelle Belästigung in einem Zug informiert.

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen 65-Jährigen vor. Bei der Überprüfung des polizeibekannten Mannes stellten die Beamten unter anderem einen präventiven Beförderungsausschluss fest. Demnach ist es dem rumänischen Wohnungslosen verboten, Züge und Einrichtungen der Deutschen Bahn zu betreten bzw. zu benutzen.

Auf Nachfrage erklärten die beiden von dem Mann belästigten jungen Frauen (21, 23), dass der Mann zuerst im Zug musizierte, um dann die Reisenden nach Kleingeld zu fragen. Eine der beiden Schwerterinnen schlief im Zug – dies nahm der 65-Jährige zum Anlass, die junge Frau unsittlich an der Innenseite ihres Oberschenkels zu berühren.

Die Jüngere bestätigte, ebenfalls von dem Mann begrapscht worden zu sein.

Nach erfolgter Belehrung gab der Obdachlose an, von dem Beförderungsverbot zu wissen, es sei ihm aber egal, da er Geld benötige und deswegen in den Zügen bettele.

Weiter äußerte er sich nicht. Aufgrund dieses Verhaltens regten die Bundespolizisten beim Amtsgericht die Gewahrsamnahme zur Verhinderung weiterer Straftaten an. Der Bereitschaftsrichter stimmte zu, der Rumäne wanderte hinter Gitter. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs und sexueller Belästigung ein und sicherte das Videomaterial.

Quelle Bundespolizei Dortmund

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