Mit einem äußerst aggressiven „Kunden“ bekamen es am Freitagabend erst Bahn-Securityleute am Bochumer Hauptbahnhof und anschließend Bundespolizisten am Hauptbahnhof Dortmund zu tun.
Gegen 18 Uhr pöbelte der 20-Jährige am Seiteneingang des Hauptbahnhofs Bochum zwei Jugendliche an und bedrohte sie im Anschluss. Der Anlass des Streits war offensichtlich, dass einer der beiden 13 und 14 Jahre alten Jugendlichen eine Glasflasche des Waltropers versehentlich umgestoßen hatte. Dieser forderte daraufhin Geld von ihnen drohte mit Schlägen.
Eine Bahnmitarbeiterin und ein Kollege bemerkten die Situation und schritten ein. Plötzlich schlug der Aggressor die 44-jährige Angestellte gegen den Hinterkopf und wollte flüchten.
Sicherheitskräfte packten ihn, brachten ihn zu Boden und fesselten ihn. Hinzugerufene Bundespolizisten führten den Angreifer zur Wache und stellten mit Hilfe seines Personalausweises seine Identität fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille.
Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Bedrohung ein und ließen den Mann wieder laufen.
Wenig später, gegen 19:40 Uhr, wurde der polizeibekannte 20-Jährige erneut ein Fall für die Bundespolizei, diesmal im Dortmunder Hauptbahnhof aufgrund eines Diebstahls. Während seiner Überprüfung trat und schlug der alkoholisierte Aggressor wild um sich und musste gefesselt zur Bundespolizeiwache verfrachtet werden.
Auf dem Weg dorthin und in den Wachräumen beleidigte er die Bundespolizisten wiederholt übelst und bespuckte einen Beamten. Zur Verhinderung von weiteren Straftaten kam er ins Polizeigewahrsam in Dortmund, ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung wurde gegen ihn eingeleitet.
Haftgründe für U-Haft bestanden nicht.
Quelle Bundespolizei
































