Durch Fausthieb auf Taxi fliegt illegaler Aufenthalt auf: Fahndungen aus Bremen und aus Frankreich

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Symbolbild Taxi - Quelle Pixabay

Ein abrupter Gewaltausbruch um 10 Minuten nach Mitternacht am Taxistand des Dortmunder Hauptbahnhofs ließ vorige Woche einen illegalen Aufenthalt auffliegen. Ein Nachbarland und ein Bundeland ließen nach dem Betreffenden fahnden.

Bundespolizisten am Bahnhof wurden zunächst auf einen wild gestikulierenden Taxifahrer aufmerksam. Um eine Eskalation zu vermeiden, eilten sie zum nahegelegenen Taxistand. Dort trafen sie auf einen wütenden türkischen Taxifahrer und einen jungen Mann aus Algerien.

Der 40-jährige Taxifahrer erklärte, der Algerier sei am Taxi vorbeigegangen und habe unvermittelt mit der Faust auf die Motorhaube geschlagen – so fest, dass die Haube zerbeulte.

Der 27-jährige Beschuldigte schwieg sich aus, also stellten die Beamten seine Identität mittels Fingerabdruckscans auf der Wache fest. Dabei wurden gleich mehrere Ausschreibungen bekannt: Unter anderem ließen Frankreich und das Bundesland Bremen nach dem Mann fahnden. Die Bremer Behörde hatte den in Deutschland wohnungslosen Mann, der sich ohne Pass oder Passersatz unerlaubt im Bundesgebiet aufhält, zur Festnahme ausgeschrieben.

Die Beamten eröffneten dem 27-Jährigen die weitere Vorgehensweise und führten ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Polizeigewahrsam Dortmund zu. Von dort aus erfolgt die weitere Bearbeitung durch die zuständige Ausländerbehörde. Die Bundespolizei ihrerseits leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und unerlaubten Aufenthalts ein.

Quelle Polizei DO

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