Fröndenberger (24) meldet Wildunfall bei der Polizei – und wird Auto, Führerschein und Handy los

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Das ging nach hinten los für einen 24-jährigen Fröndenberger, der in der vergangenen Nacht (13./14. August) nach einem Unfall die Polizei in Menden anrief…

Kurz nach 1 Uhr meldete sich der 24-Jährige wegen eines angeblichen Wildunfalls bei der Mendener Polizei. Die Beamten trafen den Mann mit seinem ramponierten Fahrzeug an der Provinzialstraße. Das Auto verlor Öl.

Der Fahrer behauptete, dass ihm auf der Hämmerstraße beim Abbiegen ein Tier vor den Wagen gelaufen sei. Beim Ausweichen sei er von der Fahrbahn abgekommen und im Graben gelandet.

„Nicht nur die Spuren an der Unfallstelle, sondern auch Zeugenaussagen sprachen allerdings sehr deutlich gegen seine Version“, merkt ein Sprecher der Kreispolizei MK kritisch an:

„Aufgrund der Umstände geht die Polizei von einem verbotenen Kfz-Rennen aus. § 315 des Strafgesetzbuches ahndet das grob verkehrswidrige, und rücksichtslose Fortbewegen als Kfz-Führer zum Erreichen einer höchstmöglichen Geschwindigkeit.“

Dazu bedarf es keines „Gegners“.

Die Beamten beschlagnahmten vor Ort das Fahrzeug, das Mobiltelefon und den Führerschein des 24-Jährigen.

Quelle KPB MK

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