Schwerer Raub mit Messereinsatz am Freitagnachmittag (17. Juli) im Dortmunder Norden. Das Opfer wurde verletzt. Ungewöhnlicherweise nennt die Dortmunder Polizeipressestelle die Nationalitäten – sowohl vom Opfer als vom Tatverdächtigen.
Gegen 16 Uhr hielt sich ein 39-jähriger wohnsitzloser Mann im Nordpark auf. Dort näherte sich ihm ein zunächst unbekannter Mann. Unter Drohung mit einem Messer forderte dieser die Herausgabe des Mobiltelefons und der Handtasche des 39-Jährigen.
Obgleich der Bedrohte die Beute wie gefordert übergab, schlug ihm der Angreifer daraufhin so fest ins Gesicht, dass er zu Boden stürzte. Dort trat der Räuber weiterhin auf ihn ein.
Ein Passant griff ein, worauf der Täter davonstob.
Eine Rettungswagenbesatzung versorgte den leicht verletzten 39-Jährigen vor Ort.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung trafen Polizeibeamte den Tatverdächtigen an – einen polizeibekannten 27-Jährigen. Er wurde einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.
Während die Polizei Dortmund in der Regel keine Auskünfte über Nationalitäten der Beteiligten bei Straftaten gibt, nennt Sprecherin Carina Dupont in dieser Meldung sowohl die Herkunft des Opfers als auch des Täters: Beide stammen aus Syrien.
Quelle Polizei Dortmund
































