Bedrohung mit Hammer und Pfefferspray, dann wilde Flucht vor der Polizei – E-Scooter prallt auf Streifenwagen

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Symbolbild RB

Auf eine Bedrohung an einem Kiosk in Dortmund-Eving folgte am Montag (29. 6.) eine wilde Flucht eines kriminellen Pärchens auf einem E-Scooter vor der Polizei. Final prallte das Gefährt auf einen Streifenwagen.

Gegen 22:20 kreuzte das Paar (ein 33-jähriger Mann und eine 29-jährige Frau) mit einem Hammer und Pfefferspray an dem Kiosk an der Kreuzung Lindenhorster Straße/Bergstraße auf. Sie wollten laut Zeugen Drogen an die Kioskbesucher zu verkaufen.

Als diese ablehnten, reagierte das Paar aggressiv und bedrohte die Personen im Kiosk mit Pfefferspray und besagtem Hammer, bevor sie sich gemeinsam auf einen E-Scooter schwangen und flüchteten.

An der Unterführung der Lindenhorster Straße kam das Pärchen auf dem E-Scooter einem Streifenwagen entgegen. Die Polizeikräfte hielten ihren Wagen an, stiegen aus und forderten die beiden deutlich hörbar auf, stehen zu bleiben.

Der Fahrer verlangsamte zunächst seine Fahrt, beschleunigte dann jedoch plötzlich und krachte gegen die bereits geöffnete Fahrertür des Streifenwagens. Beide stürzten zu Boden. Sie wurden vorläufig festgenommen.

„Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 33-jährigen Dortmunder. Seine Begleiterin ist 29 Jahre alt und ebenfalls in Dortmund gemeldet“, heißt es im Polizeibericht zu dem kriminellen Duo. Bei ihrer Durchsuchung fanden die Polizisten einen Hammer und zwei Pfeffersprays. Beide standen offenbar unter Alkohol und anderen Drogen. Es folgte eine Blutprobe bei dem 33-jährigen Fahrer.

Am Streifenwagen entstand Sachschaden, die Polizeibeamten blieben bei dem Einsatz unverletzt.

„Da die besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft gegen die beiden nicht vorlagen, wurden sie nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen entlassen“, schließt die Meldung. „Beide erwartet nun ein Strafverfahren wegen Bedrohung, den 33-Jährigen außerdem wegen Straßenverkehrsgefährdung mit Fahrunsicherheit infolge Alkoholgenuss.“

Außerdem prüft die Polizei Dortmund, ob gegen die beiden ein Messertrageverbot erwirkt werden kann: Dies beinhaltet nicht nur das Trageverbot von Messern, sondern auch von anderen gefährlichen Gegenständen. Das Verbot wird individuell an der Wohnanschrift des Betreffenden überreicht. Verstöße werden mit 250 Euro und im Wiederholungsfall mit 500 Euro geahndet.

Quelle Polizei Dortmund

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