Radverleih, „ökofaire“ Mode, Energieberatung – Kreisverwaltung bereitet „Klima-Sparbuch“ vor

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Symbolbild Klimawandel, Archiv RB

„Beteiligung erwünscht – Klimasparbuch für den Kreis Unna in den Startlöchern“, titelt die Kreisverwaltung:

Sie bereitet gemeinsam mit oekom e. V. – Verein für ökologische Kommunikation die Veröffentlichung eines Klimasparbuchs für die Region vor.

Was soll man darunter verstehen?

Laut Kreis ist das Klimasparbuch ein „kompaktes Nachschlagewerk“, das „alltagsnahe Tipps und fundierte Informationen rund um klimafreundliches Verhalten und nachhaltigen Konsum“ bündelt. Ergänzt wird es durch Gutscheine, die zu vergünstigten oder kostenlosen Aktionen einladen.

„Das Klimasparbuch zeigt, wie einfach ökofaires Handeln im Alltag sein kann“, so der Kreis. „Vorgestellt werden unter anderem lokale Angebote wie Fahrradleihstationen, ökofaire Modeläden oder Energieberatungen.

Viele der vorgestellten Ideen sind unkompliziert umzusetzen und bieten einen niedrigschwelligen Einstieg in klimafreundliche Routinen.“ 

Unternehmen und Organisationen im Kreis Unna, die einen Gutschein beisteuern möchten, können sich direkt an Jasmin Dameris vom oekom verlag wenden. Kontakt: Telefon 089 5 44 18 42 52, E‑Mail jasmin.dameris@oekom.de. PK | PKU (PM Kreis Unna)

Oekonom e.V. – Verein für ökologische Kommunikation

Unter Über uns schreibt der Verein über sich selbst:

Gegründet im Jahr 2003 von ökologisch engagierten Fachleuten und Praktikern führt der in München tätige Verein öffentliche Veranstaltungen durch, unterhält im münchner zukunftssalon eine umfassende Umweltbibliothek, gibt die Zeitschrift politische ökologie heraus und entwickelt konkrete Konzepte für die Medien- und Bildungsarbeit.

Die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft gehört zu den größten Herausforderungen der Zukunft. Die Umsetzung des Leitbilds einer nachhaltigen Entwicklung kann jedoch nur gelingen, wenn die Städte hierbei eine führende Rolle übernehmen. Denn über 80 Prozent aller Ressourcen werden weltweit in Städten verbraucht.

Die absehbaren Entwicklungen durch das Ende des fossilen Öl-Zeitalters, die demographische Entwicklung und kommende ökologische, ökonomische und soziale Krisen stellen enorme Herausforderungen für die Zukunft unserer Stadtgesellschaften dar. Das bedeutet aber auch: Viele globale Probleme sind am besten auf lokaler Ebene zu lösen!

Dabei gilt es, nicht nur technologische Lösungsansätze im kommunalen Raum zu verfolgen, sondern verstärkt die zivilgesellschaftlichen Verständigungsprozesse innerhalb der Stadt anzuregen und zu unterstützen. Effizienzsteigerungen etwa beim Energieverbrauch sind wichtig und notwendig. Die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit verlangen darüber hinaus jedoch eine breite gesellschaftliche Debatte über Lebensstile und die Veränderung unserer Konsummuster (»Suffizienz«). Unsere Gesellschaft muss sich nicht nur über eine »Ökologie der Mittel«, sondern auch über die »Ökologie ihrer Ziele« verständigen.

Was ist ein »gutes Leben in der Stadt« in Zeiten von Klimawandel und globaler Ressourcenkrise?

Zahlreiche Gruppen der Münchner Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewegung haben sich auf diesen Suchprozess begeben. Der oekom e.V. versteht sich als Teil dieser Bewegung, führt verschiedene Veranstaltungen und Bildungsprojekte durch und stellt mit seinem münchner zukunftssalon ein Forum und einen »Denkraum« für die Diskussion von derlei Zukunftsfragen zur Verfügung.

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