Erneut ist ein lokales Amateurfußballspiel in Gewalttätigkeiten eskaliert. Am Sonntagnachmittag (19.04.) kam es bei einem Fußballspiel in der Kreisliga B in Dortmund zu einer Massenschlägerei, an der sich sowohl Spieler, als auch Zuschauer beteiligten. Die Polizei sprach mehrere Platzverweise aus und leitete ein Strafverfahren ein.
Gegen 16:45 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Leitstelle der Polizei ein: Zeugen berichteten von einer Schlägerei auf dem Sportplatz an der Probstheidastraße. Als die Beamten kurz darauf vor Ort eintrafen, war die Auseinandersetzung bereits beendet, allerdings trafen die Einsatzkräfte mehrere aufgebrachte Personen an.
Nach ersten Erkenntnissen kam es in der Schlussphase des Spiels zwischen TuS Eving-Lindenhorst und dem FC Roj II zu einem Foulspiel. Daraufhin schlug ein 22-jähriger Spieler der Gastmannschaft einem 31-jährigen Spieler der Heimmannschaft mit dem Ellenbogen in den Nacken.
Anschließend schlugen mehrere Spieler gemeinschaftlich auf den 31-Jährigen ein. Dieser flüchtete in Richtung der Tribüne, wobei er von Spielern und Zuschauern verfolgt wurde, die auf ihn einschlugen und -traten. Insgesamt waren bis zu 40 Personen an der Auseinandersetzung beteiligt.
Ein 37-Jähriger versuchte die Situation zu schlichten, wurde dabei jedoch gegen eine Wand gedrückt und am Kopf verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus, die leichten Verletzungen des 31-Jährigen wurden vor Ort versorgt.
Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch ein. Erste Ermittlungen ergaben, dass neben dem 20-Jährigen zwei weitere Spieler der Gastmannschaft (18 und 22 Jahre alt) maßgeblich an der Auseinandersetzung beteiligt waren.
Abgebrochen wurde die Begegnung trotzdem nicht – sondern:
„Nachdem die Beamten mehrere Platzverweise gegen Zuschauer aussprachen, konnte das Spiel ohne weitere Zwischenfälle fortgesetzt werden.“
Quelle Polizei DO




































