429 Personenkontrollen, 89 Fahrzeugkontrollen, 44 Anzeigen, 12 sichergestellte Gegenstände, 73 Platzverweise.
Im Rahmen der Präsenzkonzeption „Fokus“ war die Dortmunder Polizei vorige Woche zusammen mit Ordnungsdienst und NRW-Bereitschaftspolizei wieder im Dortmunder Stadtgebiet unterwegs und hat, so schreibt sie, „die Sicherheit erhöht“.
Immer wieder ist bei diesen Kontrollen das Messer das Thema. Ein verbotenes Einhandmesser fanden die Beamten bei „einer Person“ (Mann oder Frau wird nie dazugeschrieben) auf der Wißstraße in der Innenstadt.
Besagte „Person“ war bereits „mehrfach bei Gewaltdelikten aufgefallen“. Erst jetzt wird jedoch ein Messertrageverbot „geprüft“, so die Polizei. Fürs erste gab es für besagte gewaltbereite Person ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Sofern die Prüfung des Messertrageverbotes im Sinne der Polizei positiv endet, wird der gewaltbereiten Person dieses Verbot persönlich von Polizisten zu Hause überreicht. Bei Zuwiderhandlung sind 250 Euro Bußgeld vorgesehen.
Gegen eine weitere „Person“, die sich in einer achtköpfigen Gruppe im Unionviertel aufhielt, bestand bereits ein Messer- und Waffentrageverbot, das die Person jedoch offenbar nicht interessierte. „Sie trug ein Pfefferspray bei sich. Die Kontrollkräfte stellten das Pfefferspray sicher und fertigten einen Bericht an“, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.
Die weiteren Kontrollen brachten unter anderem diverse Drogendelikte, unverzollten Tabak und einen offenen Haftbefehl zu Tage. Am Nordmarkt wurden zwei Diebinnen auf frischer Tat ertappt und vorläufig festgenommen, es folgte eine Wohnungsdurchsuchung bei einer der beiden Frauen (28), die weiteres Diebesgut aus einem anderen Diebstahl und einen vierstelligen Geldbetrag zu Tage brachte. Alles wurde sichergestellt, Haftgründe lagen nicht vor.
Bei Kontrollen in der Linienstraße (nördlich des Hauptbahnhofs) hinsichtlich des Prostituiertenschutzgesetzes flogen zwei Frauen ohne gültige Arbeitsunterlagen vorlegen und wurden „aus ihren Arbeitsstätten verwiesen“.
Schließlich war auch die „Poser- und Tunerszene“ am Wall wieder im Fokus der Beamten, sie kassierten diverse Knöllchen, OWi-Anzeigen und Platzverweise. „Zum Schutz der Anwohner vor Motorenlärm und weiteren Begleiterscheinungen führen die Einsatzkräfte dort auch weiterhin regelmäßig Schwerpunktkontrollen durch. Dabei überprüfen sie auch, ob die Fahrzeuge illegale technische Veränderungen aufweisen“, betont ein Polizeisprecher.
Auch in den kommenden Wochen werde die Polizei in Dortmund weiterhin Präsenz zeigen und an unterschiedlichen Orten Schwerpunktkontrollen durchführen.




































