Samstag, 31. Januar, mittags auf der Bergischen Straße in Unna. Ein Auto hält an, der Beifahrer streckt seinen Kopf heraus: „Entschuldigung, wo geht’s denn zum Krankenhaus?“
Der hilfsbereite Passant erklärt dem Fremden den Weg. Dieser sagt, er komme aus Dubai.
Bittet den Passanten, etwas näher zum Auto zu kommen. Er umarmt ihn dann, bedankt sich herzlich.
Dann fährt der Wagen weg. Richtung Krankenhaus? Wahrscheinlich eher nicht.
Denn zu Hause merkt der hilfsbereite Passant: Seine Halskette ist weg.
„Vorsicht!“, warnt der Passant und Leser. Er kann den mutmaßlichen Täter nur vage beschreiben, „es ging alles zu schnell.“ Das Auto war weiß, der Fahrer sehr jung, der Beifahrer etwa Mitte 50, schwarzes Haar, Bart.
Solche Fälle von Schmuckraub auf der Straße gab es im vergangenen Jahr mehrfach, beispielsweise auch auf dem Supermarktparkplatz an der Kamener Straße in Königsborn.
Die Polizei rät grundsätzlich dazu, Fremden gegenüber misstrauisch zu sein und immer Abstand zu halten, auch bei vermeintlicher Hilfsbedürftigkeit des Gegenübers.



































