SPD will Bornekamp wie den Kurpark aufwerten – 30.000 € einplanen

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Der Bornekamp in Unna. (Foto Rinke)

Die SPD-Ratsfraktion Unna setzt sich dafür ein, den Bornekamp „nach erfolgreichen Vorbild des Kurparks“ weiterzuentwickeln.

Im Rahmen der Haushaltsplanberatungen hat die größte Ratsfraktion deshalb einen Prüfauftrag eingebracht, der klären soll, ob und wie ein vergleichbares Modell auch für den Bornekamp umgesetzt werden kann.

 „Der Bornekamp ist neben dem Kurpark eine der beiden großen „grünen Lungen“ Unnas“, erläutern die Genossen ihren Vorstoß.

„Besonders der sogenannte vordere Bereich zwischen Freibad und Autobahnbrücke ist mit seinen Spazierwegen, den beiden Teichen und der Hundewiese ein beliebtes Ausflugsziel und Treffpunkt für viele Menschen.

Er dient der Erholung, der Begegnung und der Bewegung – und hat damit eine hohe Bedeutung für die Lebensqualität in der Stadt. Leider steht dieser Bedeutung der derzeitige Pflegezustand nicht immer gegenüber.“

Häufig gebe es Beschwerden, zum Beispiel über wilde Müllkippen und wuchernden Bewuchs, bedauert die SPD.

„Diese Mängel führen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern zu Unzufriedenheit und trüben den positiven Eindruck des Bornekamps“, so Sebastian Laaser, Vorsitzender der Fraktion.

 Der Blick auf den Kurpark zeige, dass es auch anders geht. Ermöglicht werde diese Aufwertung insbesondere durch ein 2023 initiiertes inklusives Beschäftigungsprojekt des Perthes-Werks, das nachweislich zu einer deutlichen und nachhaltigen Verbesserung des Pflegezustands geführt habe, so die Genossen.

„Gleichzeitig erhalten die dort beschäftigten Menschen durch ihre sinnvolle und geschätzte Arbeit im öffentlichen Raum Anerkennung und stärken ihr Selbstwertgefühl.

Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll zu prüfen, ob ein vergleichbares Projekt auch für den Bornekamp umgesetzt werden kann, um die Pflegequalität dauerhaft sicherzustellen und das bestehende Pflegekonzept wirksam zu unterstützen“,

heißt es wörtlich in dem Antrag.

 Ein weiterer Grund für den Prüfauftrag ist der geplante Ausbau der A44 und die damit verbundenen Arbeiten an der Bornekampbrücke.

Maßnahmen dieser Größenordnung bringen zwangsläufig Unruhe und Veränderungen für das Umfeld mit sich. „Gerade jetzt ist es sinnvoll, den Bornekamp insgesamt neu zu betrachten und langfristig aufzuwerten“, so Sebastian Laaser.

Für den Fall eines positiven Prüfergebnisses sollen vorsorglich 30.000 Euro in den Haushalt eingestellt werden.

 Quelle: Pressemitteilung SPD-Fraktion Unna

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