Die für Lünen zuständige Polizei Dortmund sucht eine unbekannte Hundehalterin. Die Frau ließ zu, dass ihr Hund am Mittwochnachmittag (14. Januar) in Lünen-Niederaden mehrere Schafe in einem Schafpferch jagte, griff nicht ein, ließ ihren Hund einfach gewähren. So schildern es Zeugen.
Die betroffenen Schafe erlitten Verletzungen. Die Polizei sucht weitere Zeugen des Vorfalls.
Nach den bisherigen Ermittlungen drang der freilaufende große Hund (ähnlich eines Berner Sennenhundes) am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr auf einem Acker an der Straße „Breiter Weg“ im Stadtteil Niederaden in den Pferch mit trächtigen Schafen ein.
Der Hund habe die Schafe mehrere Minuten lang gejagt. Sie gerieten in Panik.
„Die Halterin des Hundes war auch anwesend“, kommentiert ein Polizeisprecher.
„Sie kümmerte sich zunächst nicht darum, ihren Hund wieder einzufangen. Danach entfernte sie sich, ohne ihre Personalien anzugeben.“
Durch den Stress erlitten die Schafe mehrere Totgeburten. Für den Besitzer der Tiere ist damit auch ein finanzieller Schaden entstanden, der nach aktuellen Schätzungen im vierstelligen Bereich liegt.
Die unbekannte Hundehalterin wird wie folgt beschrieben: zwischen 60 und 65 Jahren alt, graue, leicht gelockte Haare bis zum Nacken. Sie war mit zwei weiteren Personen, die ebenfalls Hunde dabei hatten, unterwegs.
Zeugen, die Hinweise zu den Hundehalterin oder dem Vorfall machen können, werden gebeten sich an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der 0231/132-7441 zu wenden.



































