
Rettungswache Fröndenberg offiziell eröffnet – Kreis mietet einstiges Autohaus
Mit der feierlichen Schlüsselübergabe und der Möglichkeit der Besichtigung für Anwohner ist am Donnerstag, 15. Oktober, die Rettungswache Fröndenberg im ehemaligen Autohaus Rosier an der Westicker Straße 55 offiziell eröffnet worden.
Hintergrund für den Umzug der Rettungswache ist die Erweiterung der rettungsdienstlichen Versorgung in Fröndenberg um einen zweiten Rettungswagen. Die bisherigen Räume in der Rettungswache der Stadt boten für den 24-Stunden-Betrieb von zwei Rettungswagen nicht ausreichend Platz.
Insbesondere die vorhandenen Sozial-, Ruhe- und Sanitärräume hätten entsprechend erweitert werden müssen. Eine Erweiterung am bisherigen Standort war jedoch nicht möglich, da die Stadt dort selbst zusätzliche Flächen für den Ausbau ihrer Feuerwache benötigt.
„Mit dem einstigen Autohaus Rosier war eine geeignete leerstehende Immobilie und ein Vermieter gefunden, der bereit war, das Autohaus in den vergangenen sieben Monaten in eine Rettungswache umzubauen“, teilt der Kreis mit.
Dort, wo einst Fahrzeuge auf neue Kunden warteten, sind in dem 800 Quadratmeter großen Gebäude unter anderem sechs Ruheräume, sanitäre Anlagen, ein großer Sozial- und Küchentrakt, ein Besprechungsraum und ein Büro sowie ein Lager entstanden.
„Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Autohaus Rosier einen Vermieter gefunden haben, der die Immobilie entsprechend der Anforderungen des Rettungsdienstes umgebaut hat. So haben wir eine unkomplizierte und pragmatische Lösung gefunden“, sagte Landrat Mario Löhr. Er ergänzt: „Durch die zusätzlichen Ruhe-, Sozial- und Besprechungsräume wird auch die Einbindung von Auszubildenden ermöglicht und damit die Ausbildung weiter gestärkt.“
Auch der Gebäudebesitzer zeigt sich zufrieden: „Wir freuen uns, dass die Immobilie künftig eine sinnvolle Weiternutzung erfährt und mit der Rettungswache Fröndenberg langfristig einem so wichtigen Zweck dient. Die zentrale Lage bietet dafür ideale Voraussetzungen“, so Heinrich Rosier, geschäftsführender Gesellschafter der Rosier-Gruppe.
Der Betrieb der Rettungswache wird zu einem späteren Zeitpunkt aufgenommen. Aktuell sind noch innerbetriebliche Abläufe zu klären, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Künftig werden zwei Rettungswagen des Kreises Unna im 24-Stunden-Dienst in der Rettungswache stationiert.
PM Kreis Unna































